Red Hat Cloud Infrastructure 5

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Auf einer einzigen Plattform können Anwender mit der Version 5 der Cloud Infrastructure von Red Hat virtualisierte Umgebungen und von OpenStack realisieren.

Auf dem OpenStack Summit in Paris stellt Red Hat Cloud Infrastructure 5 vor. Mit Cloud Infrastructure liefert Red Hat eine Lösung für die Migration von traditionellen Infrastrukturen hin zu OpenStack-Clouds. Der Aufbau und die Verwaltung von Private Cloud IaaS-Diensten im Rechenzentrum soll dadurch erleichtert werden.

Neu in dieser Lösung ist die Integration des Systems- und Livecycle Mamangement von Red Hat Satellite. Damit können Unternehmen nicht nur virtualisierte Umgebungen, sondern auch Instanzen von OpenStack über eine einzige Plattform verwalten.

Mit einer Red Hat Cloud Infrastructure 5 Subskription bekommt ein Anwender unter anderem die Open-Hybrid-Cloud-Managementlösung CloudForms, die die Überwachung, Steuerung und Implementierung von Public-, Private und hybriden Cloud-Umgebungen ermöglicht. Ebenfalls enthalten ist die Red Hat Enterprise Linux OpenStack Plattform, über das Anwender im eigenen Rechenzentrum eine skalierbare IaaS-Lösung erstellen können. Dafür nutzt Red Hat eine auf RHEL optimierte Community-Version von OpenStack. Abgerundet wird Cloud Infrastructure mit der Enterprise Virtualization, auf der sich Linux- und Windows-Applikationen virtualisieren lassen.

Durch die Integration aller dieser Komponenten in Red Hat Cloud Infrastructure bekommen Anwender über Self-Service-Portale, Funktionen zur Provisionierung und Funktionen zur Messung und Abrechnung von Services bequeme Verwaltungsmöglichkeiten für hybride Landschaften. Mit dem seit der Version 5 enthaltenen Red Hat Satellite liefert der Anbieter auch Provisioning- und Lebenszyklus-Managementfunktionen, über die sich beispielsweise auch Sicherheitsverstöße oder unsichere Konfigurationen entdecken lassen.

Red Hat hatte im September mit Version 6 die System-Management-Lösung Satellite aktualisiert. Der Anbieter hat die Lösung mit einer neuen Managementkonsole und einer Methodologie zur Verwaltung der Tools, die zum Aufbau, zur Implementierung, zum Betrieb und dem Abschalten eines Systems benötigt werden, erweitert. Auch die Cloud-Manamgenent-Lösung CloudForms hatte Red Hat im Sommer funktional erweitert.

“Da immer mehr Unternehmen weiterhin traditionelle Anwendungen und parallel dazu auch neue Cloud-Applikationen implementieren, erweist es sich zunehmend als Herausforderung beide Umgebungen gemeinsam zu verwalten und deren Dynamik zu unterstützen”, kommentiert Gary Chen, Research Manager, Cloud and Virtualization System Software, IDC. Dank der neunen Funktionen von Cloud Infrastructure sei es für Anwender nun deutlich einfacher, Applikationen in virtualisierten, Private-Cloud- und Public-Cloud-Umgebungen zu betreiben und zu verwalten.

Das Marktforschungsinstitut Crisp Research hat erst vergangene Woche eine Studie zur Nutzung von OpenStack in deutschen Unternehmen vorgestellt. Demnach sind zwar produktive Installationen derzeit eher die Ausnahme, doch scheint das Interesse der Anwender an dieser Technologie durchaus real. René Büst, Crisp-Practice Lead Cloud bei Crisp erklärte in diesem Zusammenhang auch, dass OpenStack als quelloffener Cloud-Standard als gesetzt gesehen werden kann.

 

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