OpenSUSE 13.2 erleichtert mit neuem YaST den Einstieg in Linux

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Das stark überarbeitete Installations-Tool YaST sowie KDE 4.14.2 mit Plasma Workspaces 4.11.12 zeichnen OpenSUSE 13.2 aus. Daneben steht auch GNOME Shell 3.14.1 parat. Mit KDE Plasma Desktop können auch mobile Geräte über KDE Connect integriert werden.

OpenSUSE 13.2 steht ab sofort als DVD-Image und Live-DVD für 32- und 64-Bit-Systeme zum kostenlosen Download bereit. Zahlreiche Komponenten wurden erneuert und als Kernel Version 3.16 zum Einsatz. Als Desktops stehen neben dem als Standard vorgeschlagenen KDE 4.14.2 mit Plasma Workspaces 4.11.12 auch GNOME Shell 3.14.1 zur Auswahl. KDE Plasma Desktop bietet Unterstützung für die Integration mobiler Geräte über KDE Connect. Wer unter KDE Plasma 5 nutzen möchte, kann die nächste Generation des KDE-Desktops über die Repositories nachinstallieren. Alternativ stehen die Oberflächen LXDE 0.5.5, MATE 1.8.1 und XFCE 4.11 zur Verfügung.

Das vollständig neu in Ruby erstellte Installations-Werkzeug YaST (Yet another Setup Tool) soll Linux-Neuligen den Einstieg in das Betriebssystem erleichtern. Quelle: OpenSUSE.org
Das vollständig neu in Ruby erstellte Installations-Werkzeug YaST (Yet another Setup Tool) soll Linux-Neuligen den Einstieg in das Betriebssystem erleichtern. Quelle: OpenSUSE.org

 

Als Standarddateisystem verwendet OpenSUSE 13.2 Btrfs. Die Netzwerkkonfiguration ifup wurde durch Wicked ersetzt. Außerdem ist das Sicherheitsframework AppArmor enthalten, das neue, auf Python basierende Werkzeuge mitbringt. Als Bürolösung integriert OpenSUSE 13.2 die Office-Suite LibreOffice 4.3.1.2 .

Die größten Neuerungen gibt es beim Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST, das vollständig in Ruby neu geschrieben wurde. Es soll deutlich einfacher zu handhaben sein und mit intelligenten Vorschlägen Linux-Neulingen den Einstieg erleichtern. Die Oberfläche wurde komplett überarbeitet und übersichtlicher gestaltet. Der Installationsprozess selbst gliedert sich nicht mehr in zwei Phasen mit mehreren Konfigurationsschritten. Stattdessen soll das System nach der anfänglichen Konfiguration und einem Neustart sofort einsatzbereit sein.

[mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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