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Software Defined Storage und OpenStack finden zusammen

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Kooperationen mit Mirantis und Soliena bringen auch den Software-defined Storage-Anastz von des Anbieters Nexenta in die Welt von OpenStack.

Mirantis_LogoDas Interesse an OpenStack ist derzeit riesig. Neben zahlreichen großen Anbietern wie IBM, HP, SAP oder Canonical, die sich derzeit bei dieser Technologie engagieren, gibt es mit der Forschungseinrichtung CERN bereits einen gewichtigen Anwender, der diese Open-Source-Technologie an die Grenzen der Belastbarkeit bringt.

Nun tut sich auch im Bereich Software-defined Storage neue Optionen auf und zwar rund um den Spezialisten Nexenta. Der kooperiert nicht nur mit Soliena, einem Software- und Services-Spezialisten rund um OpenStack sondern zertifiziert die eigene Speichertechnolgie auch für die OpenStack-Distribution von Miratis, ein Unternehmen, das sich ebenfalls auf die Bereitstellung von Software und Services rund um OpenStack spezialisiert hat.

Mit der Kooperation mit dem Spezialisten Soliena können nun die Software- und Services-Angebote des OpenStack-Unternehmens mit den Lösungen des Software-defined Storage Anbieters Nexenta verbunden werden. Die beiden Unternehmen sehen darin einen wichtigen Schritt für Open Infrastructure Solutions.

Die SDS-Lösung von Nexenta ermöglicht es Unternehmen, einen optimierten Storage Cluster für offene und sichere OpenStack-Umgebungen aufzusetzen und dank der Kooperation zwischen den beiden Unternehmen soll das nun deutlich schneller als bisher ablaufen. So könne die wichtigste Nexenta-Lösung NexentaStor jetzt ohne Vendor-Lock-in eine Sotrage-Lösung für komplette OpenStack-Implementierungen aufbauen. Für Umgebungen mit großen Datenmengen und Big Data Projekte können Anwender bei OpenStack auf ExentaEdge zurückgreifen.

In eine ähnliche Richtung geht auch die Zertifizierung für NexentaStor für die Mirantis-Distribution von OpenStack. Damit können Anwender jetzt die NexentaStor Block und File Storage Lösung zusammen mit der Mirantis-Version von OpenStack nutzen. Mirantis hat sich früh auf OpenStack konzentriert, vor allem der Installer Fuel findet bei Anwendern derzeit Zuspruch.

“Mirantis OpenStack liefert Entwicklern und Providern Verlässlichkeit, Auswahl und Freiheit für Private Clouds. Zusammen mit Nexenta können wir diese Werte jetzt auch für den Bereich Storage anbieten”, kommentiert Mirantis Chief Marketing Officer Boris Renski.

Um sich für OpenStack zu qualifizieren hat Nexenta den Cinder-Treiber für NexentaStore in OpenStack Juno aktualisiert, damit können Anwender jetzt Images von virtuellen Maschinen aber auch Anwendungsdaten in der Nexenta-Lösung speichern. Die Zertifizierung wird in den nächsten Wochen verfügbar sein.

Darüber hinaus wollen die beiden Unternehmen auch noch bei anderen Produkten kooperieren. So soll die gehostete Mirantis-Version OpenStack Express mit der skalierbaren Object-Storage-Plattform NexentaEdge zusammenwachsen.

Mirantis ist neben den großen Namen HP, IBM und Red Hat einer der größten Entwickler von OpenStack. Das Risikokapitalfinanzierte Unternehmen ist nach einer Finanzspritze von 100 Millionen Dollar  dabei, in Europa Fuss zu fassen. Das Unternehmen bietet neben Software auch Schulungen und Services rund um die Open-Source-Cloud-Technologie, die glaubt man dem Crisp-Research-Analysten René Büst, inzwischen als de facto Industriestandard für Cloud-Technologie als gesetzt gelten kann.

Nexenta hat sich auf den Bereich Software-defined Storage konzentriert und verfolgt als Hersteller einen offenen Ansatz, der Anwender bei Hardware, Protokollen und Anwendungen möglichst große Freiräume bieten soll. Nexenta-CEO Tarkan Maner bloggt darüber hinaus auch für silicon.de.

 

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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