BlackBerry-CEO John Chen ist mit einem Samsung-Fan verheiratet

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John Chen muss sich nicht nur Beruflich mit dem Konkurrenten Samsung auseinandersetzen, auch in seinem Privatleben ist das Samsung Galaxy präsent.

John Chen hatte vor kurzem angekündigt, dass BlackBerry einen wichtigen Meilenstein der Restrukturierungspläne erreicht hat und jetzt wieder nach Wachstumsmöglichkeiten gesucht wird. Mit der Rückeroberung von Marktanteilen vom übermächtigen Konkurrenten Samsung muss er aber in seiner eigenen Familie beginnen.

In einem Interview mit der Financial Times vom Wochenende hat Chen zugegeben, dass seine Gemahlin auf ihr Samsung Galaxy schwört. Chen erklärte, dass es bisher einer der schwierigsten Aufgaben seiner Karriere war, seine Frau davon zu überzeugen, auf ein BlackBerry umzuschwenken.

“Wir waren auf einigen Parties und sobald meine Frau ihr Samsung herausholte, hat mich immer jeder komisch angeschaut”, so Chen in der FT. “Daher habe ich bei Gelegenheit gesagt, dass sie ein BlackBerry benutzen sollte. ‘Nein, ich mag mein Samsung’ hatte sie gesagt.”

Nach wie vor könne er nicht mit Sicherheit sagen, ob sie es nicht noch heimlich verwendet. Chen erklärte auch, dass seine Frau sich zunächst etwas schwer getan habe mit der neuen Plattform und das sei ein Problem, das viele Nutzer hätten, wenn sie zum ersten Mal mit dem Gerät arbeiteten.

“Der Einstieg ist schwieriger, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es sehr mächtig. Es lässt andere Geräte ein bisschen wie Spielzeug aussehen”, so Chen. Er vergleicht das BlackBerry auch mit einem Lamborghini, der einen Piloten beim ersten Mal ebenfalls sehr ungewohnt ist. Wenn man aber daran gewöhnt sei, könne man damit tolle Erfahrungen machen. “Aber genau deswegen würde ich mir keinen Lamborghini kaufen. “Und auch wir müssen sicherstellen, dass die Lernkurve nicht zu steil ist.”

Chen gab in dem Interview auch zu, dass das Ziel, wieder Wachstum zu erreichen, vermutlich deutlich schwieriger sein werde, als die Erfolge, die Chen bereits als Chef des Unternehmens feiern konnte. Auch wenn es einige schwierige Entscheidungen, wie den umfangreichen Arbeitsplatzabbau gegeben hätte. In dem Interview gibt er auch zu, dass er sehr lange gezögert habe, bevor er das Jobangebot angenommen hätte. Chen lässt auch durchblicken, dass er vor allem wieder verstärkt auf große Anwender zugeht, die mobile mit sensiblen Daten umgehen. Leute mögen nach wie vor Tastaturen und sie würden auch Sicherheit schätzen. Beides könne BlackBerry wie kein anderes Unternehmen liefern.

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