Deutschland-Geschäftsführer Kinne verlässt Unify

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Klaus Stöckert wird die Stelle als Interim General Manager für die Region Central Europe vorerst übernehmen. Ende des Jahres wird Martin Kinne Unify verlassen. Künftig will er sich Aufgaben außerhalb des Unternehmens zuwenden.

Unify hat den Abschied des Deutschland-Geschäftsführers Martin Kinne bekannt gegeben. Er verlässt auf eigenen Wunsch das Unternehmen zum 31. Dezember 2014. Seine Nachfolge als Interim General Managers für die Region Central Europe übernimmt Klaus Stöckert.

Unify-440x330Kinne legt seine Tätigkeit als Vertriebsverantwortlicher und Geschäftsführer in Deutschland bereits zum 20. November nieder. Stöckert übernimmt mit sofortiger Wirkung die Vertriebsverantwortlichkeit. Zuvor war er Senior Vice President für Global Accounts für Zentraleuropa und Board Member bei Unify.

Seit 2011 leitete Kinne Unify Deutschland. Davor arbeitete er fast vier Jahre als Geschäftsführer von Hewlett-Packard Deutschland. Vor seiner Zeit bei HP bekleidete 18 Jahre lang unterschiedliche Manager-Positionen bei Siemens.

Dean Douglas, CEO von Unify, zufolge ist Stöckert seit Jahren eng mit dem Unternehmen verbunden. Aus diesem Grund sei er mit Strukturen, Prozessen, aber auch Kunden und Partnern des Unternehmens bestens vertraut.

“Ich bin zuversichtlich, dass die Region unter der Leitung von Klaus Stöckert und auf der Basis, die Martin Kinne und sein Team gelegt haben, weiter wachsen wird. Ich wünsche beiden viel Erfolg für die Zukunft“, so Douglas weiter.

Neuausrichtung und Entlassungen

Unify befindet sich aktuell in einer Umstrukturierungsphase und hatte im Juni dieses Jahres einen massiven Stellenabbau angekündigt. Von den etwa 7700 Angestellten weltweit sollen 3800 das Unternehmen verlassen. Dem Unternehmen zufolge entfällt die Hälfte des Stellenabbaus auf Zentraleuropa.

Das ehemals zu Siemens gehöhrende Unternehmen will das Portfolio vereinfachen und Service-Pakete direkt und auch über Partner vermarkten. Dadurch erhofft sich Unify, die Produktivität der Kunden erhöhen zu können und sich dem veränderten Unified Communications-Markt anzupassen.

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