Microsofts Dezember-Patchday bringt sieben Updates

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Die Patches schließen Sicherheitslücken in Office, Windows und IE. Drei davon gelten als kritisch. Zudem behebt Adobe Schwachstellen in Reader und Acrobat. Beide Konzerne wollen sie am nächsten Dienstag veröffentlichen.

Microsoft hat sieben Sicherheitspatches am Dezember-Patchday nächsten Dienstag angekündigt. Es sind die letzten planmäßigen Update für dieses Jahr. Die Aktualisierungen beheben drei kritische sowie vier wichtige Schwachstellen. Sie sind für Office, Windows und Internet Explorer gedacht.

thumb-microsoftpatchKonkret betroffen sind die Versionen 6, 7, 8, 9, 10 und 11 des Microsoft-Browsers, Windows Server 2003, Vista, Server 2008, 7 und Server 2008 R2 sowie Word 2007, Office und Word 2010, Word 2013 und 2013 RT, Office für Mac 2011 und Word Viewer.

In allen unterstützten Windows-Versionen befinden sich weitere Schwachstellen. Also auch in Windows 8 und 8.1, Server und Server 2012 sowie RT und RT 8.1. Zudem schließt Microsoft Lücken in Exchange Server 2007, 2010 und 2013, Excel 2007, 2010, 2013 und 2013 RT.

Aus den Sicherheits-Bulletins geht hervor, dass sich einige der Schwachstellen für das Einschleusen und Ausführen von Schadcode ausnutzen lassen. Durch die Anfälligkeit in Exchange Server können Angreifer die Benutzerrechte unautorisiert ausweiten. Ein Patch für Windows soll verhindern, dass das Betriebssystem Informationen preisgibt.

Wie jeden Monat stellt Microsoft auch im Dezember eine neue Version des Windows Tools zum Entfernen bösartiger Software sowie einige nicht sicherheitsrelevante Updates bereit. Sie stehen Nutzern am kommenden Dienstag ab etwa 19 Uhr deutscher Zeit zur Verfügung.

Darüber hinaus hat Adobe ein Sicherheitsupdate für Reader und Acrobat in Aussicht gestellt. Demnach sind Reader und Acrobat XI (11.0.09 und früher) und X (10.1.12 und früher) für Windows und Mac OS X fehlerhaft. Wie viele Schwachstellen das Unternehmen beseitigt, hat es nicht bekannt gegeben. Es bewertet sie allerdings als kritisch, was laut Adobe bedeutet, dass sich Schadcode auch ohne Wissen des Nutzers ausführen lässt.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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