CIOProjekte

SAP kooperiert für IoT mit T-Systems und Jasper

spl_order_gr
3 4 Keine Kommentare

Zusammen mit neuen Partnern verstärkt SAP das Engagement im Bereich Internet der Dinge. Eine OEM-Partnerschaft mit T-Systems soll vor allem den Einsatz von IoT im Bereich Logistik vorantreiben. Über die Integration mit der IoT-Management-Plattform von Jasper mit HANA sollen IoT-Projekte sich schneller umsetzen lassen, verspricht SAP.

SAP SE und T-Systems haben eine OEM-Partnerschaft für ‘Conected Logistics’ bekannt gegeben. So werden künftig die Softwarelösung SAP Connected Logistics die Connected Car Lösung von T-Systems die gemeinsame Basis für die neue Logistic Networking Solution smartPORT liefern. Diese wird bereits von der Hafenaufsicht Hamburg eingesetzt.

So werden hier Unternehmen, Partner und auch Kunden mit Verkehrsinformationen und anderen Services via Tablet oder Smartphone versorgt. Ziel der Hafenbehörde war es, den Verkehr und auch die Logistikprozesse zu optimieren, um die großen Warenmengen, die im Hafen umgeschlagen werden besser verwalten zu können.

spl_traffic-map_gr
Nutzer der Logitstik-Lösung “smartPORT” von T-Systems und SAP werden zielgerichtet an den Bestimmungsort gelotst. Fahrer können so auch Staus vermeiden. (Bild: Hafenaufsicht Hamburg)

Jetzt haben SAP und T-System smartPORT als Software-Plattform vorgestellt, die weltweit verfügbar ist und die sich auch mit mobilen Anwendungen verknüpfen lässt. So kann die Hafenbehörde, über eine App die Kommunikation zwischen Fahrern und Disponenten, dem Ordermanagement und die erwartete Ankunftszeit und die Verkehrplanung im Hafenbereich über eine App an Mitarbeiter und Fahrer weiterleiten. In küze soll auch eine Parkplatzsuche zum Funktionsumfang hinzukommen.

Neben Häfen soll sich Lösung auch für andere Umschlagplätze, wie Paket-Stationen, Flughäfen oder große Produktionsstätten eigenen.

Disposition mit smartPORT. (Bild: Hafenaufsicht Hamburg)
Disposition mit smartPORT: Neben einem Messaging-Client bekommen Mitarbeiter auf dem Hafen auch Echtzeitinformationen etwa über den Eingang einer Ware. (Bild: Hafenaufsicht Hamburg)

“Das Internet of Things steht am Beginn der vierten industriellen Revolution – Stichwort Industrie 4.0 – wo Smarte Unternehmen Informationen und Kommuniations-Technologien nutzen, um ihre Prozesse zu digitalisieren und damit große Vorteile erreichen, etwa in vor Form niedrigeren Kosten und durch höhere Effizenz”, so Nils Herzberg, SVP, Global Co-Lead, Internet of Things bei SAP.

Ebenfalls für das Internet der Dinge kooperiert SAP mit dem Internet-of-Things-Spezialisten Jasper. Jasper bietet eine SaaS-IoT, die es Unternehmen erlaubt, schnell und kosteneffizient ein IoT-Projekt zu starten, zu verwalten und auch zu monetarisieren.

Nun hat die SAP SE zusammen mit Jasper auf dem Mobile World Congress in Barcelona angekündigt, dass die Jasper Control Center Platform, ein Livecycle-Management für IoT-Services nun in Die SAP HANA-Plattform integriert wird. Zudem soll die Jasper-Plattform auch von der Nutzerschnittstelle Enterprises Fiori profitieren.

“Jasper hat schon über 1600 Unternehmen aus mehr als 20 Industrien rund um die Welt bei der Transofrmation von einem Produkt in ein Service Business geholfen”, erklärt Jahangir Mohammed, Gründer und CEO von Jasper. “Wir glauben, dass sich durch die Integration von Jasper in SAP HANA für die Anwender der Nutzen erhöht, weil sie so auswertbare Erkenntnisse aus Big Data bekommen und damit auch die Time to Market für IoT-Services reduziert wird.”

Die SAP-Sicht schildert Michael Lynch, Global IoT Co-Lead bei SAP: “Diese Kooperation erlaubt es uns, die Reibung, die durch die aktuell Komplexität beim Deployment von IoT-Lösungen entsteht, zu reduzieren.”

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

Folgen