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Fujitsu mit Komplettangebot für SAP-Datenbank

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Mit einer vollständigen Lösung für den SAP Adaptive Server Enterprise (ASE) will Fujitsu die Kosten bei Datenbanken senken.

Fujitsu stellt ein neues Komplettangebot vor, mit dem Anwender die Kosten von SAP-Anwendungen “signifikant” senken können. Das Angebot richtet sich auf das relationale Datenbank-Managementsystem SAP Adaptive Server Enterprise (SAP ASE). Das Paket umfasst Statusanalyse, Bewertung, Lizenz- und Architektur-Beratung und Implementierung, Migration, Hosting und Betrieb. Damit bietet Fujitsu ein umfassendes Angebot rund um ASE.

SAP ASE, eine relationale Datenbank, die durch die Sybase-Übernahme ins SAP-Portfolio kam, biete laut Fujitsu vergleichsweise günstige Lizenzmöglichkeiten. Zudem sei die Datenbank-Lizenz auch in der “SAP HANA, Runtime Edition for Applications und SAP Business Warehouse” enthalten.

Somit könnten Anwender heterogene Altdatenbanken in einer SAP-Landschaft konsolidieren. Auf diese Weise würden mehrfache Wartungskosten entfallen. ASE eignet sich vor allem für OLTP-Anwendungsfälle, und hier vor allem für Transaktionen von SAP-Business-Suite-Anwendungen wie SAP ERP oder SAP Customer Relationship Management.

 

HANA und Sybase IQ eine der drei zentralen Datenbank-Angebote von SAP. (Bild: SAP)
SAP ASE ist neben HANA und Sybase IQ eine der drei zentralen Datenbank-Angebote von SAP. (Bild: SAP)

Nun scheint sich Fujitsu hier als Migriationspartner der Wahl positionieren zu wollen. Bereits mehr als 100 ASE-Migrationen habe das Unternehmen begleitet. Für das SAP ASE-Service-Portfolio stellt Fujitsu nun ein eigens dafür aufgebautes Kompetenz-Team bereit. Das unterstützt Unternehmen durchgängig bei der Implementierung und dem Betrieb von SAP ASE.

Dies beginnt mit umfassenden Consulting-Dienstleistungen, zu dem auch ein Architektur-Beratungs-Workshop beim Kunden vor Ort gehört. Zum Festpreis ermittelt Fujitsu dann, ob das Datenbanksystem für das Unternehmen in Frage kommt und ob es sich nahtlos in die bestehende IT-Landschaft einfügt. Dabei kalkulieren die Experten auch das Einsparpotenzial von weiteren lizenzpflichtigen Datenbanken, die abgelöst werden können.

Im Fall von SAP ASE übernimmt Fujitsu die Migration. Sowohl für die Einführung von SAP ASE als auch für die Ablösung bestehender Datenbanken wie etwa Oracle nutzen die Fujitsu-Spezialisten standardisierte Betriebskonzepte und Best Practices. Abgerundet wird das SAP ASE-Portfolio durch professionelle Hosting- und Outsourcing-Services. Diese stellt Fujitsu in seinen sicheren und hochverfügbaren Rechenzentren in Deutschland zur Verfügung.

Seit der Übernahme von Sybase durch SAP im Jahr 2010 wurden die Sybase-Produkte in das Portfolio von SAP überführt. Insbesondere die Produkte SAP ASE, IQ, SQLA und ESP bilden in Verbindung mit der SAP HANA-Plattform und dem Replication Server eine ganzheitliche Lösung zum Datenmanagmement.

“Dank des attraktiven Lizenzmodells und einer klaren Ausrichtung von SAP stellen immer mehr Unternehmen auf SAP ASE um”, kommentiert Manuel Thalhofer, von Fujitsu. Neben Kosteneinsparungen könnten die Anwenderunternehmen nach einer Migration auch einen deutlichen Performance-Zugewinn verzeichnen.

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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