Praktische Tipps für den Einsatz von SAP HANA

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Wann ist ein Einstieg bei HANA sinnvoll, welche Szenarien lassen sich damit abbilden? Wie sollen Anwender vorgehen? Diese Fragen versucht die DSAG in einem neuen kostenlosen Leitfaden zu beantworten.

Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe veröffentlicht einen kostenlosen Leitfaden für den produktiven Einsatz von SAP HANA im Analyse-Bereich. Wie es von der Anwendervereinigung heißt, sei HANA derzeit eines der wichtigsten und am heftigsten diskutierten Themen unter den Anwendern.

Doch weil praktische Anwendungen mit der Datenbank-Technologie noch recht rar sind, versucht die DSAG hier mit diesem Leitfaden gegenzusteuern. Ziel ist, wesentliche Entscheidungskriterien für den Einsatz mit Business Intelligence und Analytics aufzuzeigen.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem sinnvollen Einstieg in SAP HANA. Auch über mögliche Zielbilder und geeignete Ausbaupfade informiert der Leitfaden, wobei nicht alle Möglichkeiten berücksichtigt werden könnten.

Über die Layered Scalable Architecture (LSA) und das neue Metadata Objekt OpenODSView lassen sich jetzt auch externe Datenquellen in Business Warehouse (BW) 7.4 integrieren, ohne die Daten physisch verschieben zu müssen. Quelle: SAP
Über die Layered Scalable Architecture (LSA) und das neue Metadata Objekt OpenODSView lassen sich jetzt auch externe Datenquellen in Business Warehouse (BW) 7.4 integrieren, ohne die Daten physisch verschieben zu müssen. (Quelle: SAP)

Derzeit nutzen vielen Unternehmen für Analytics und Business Intelligence in einem zentralisierten Ansatz die SAP-Werkzeuge SAP Business Warehouse oder SAP Business Objects. Obwohl diese Tools in den Augen der DSAG nach wie vor gute Dienste leisten, müssen Anwender hier mit zahlreichen Limitierungen zurechtkommen.

So dauert beispielsweise die Bereitstellung von neuen Funktionen teilweise recht lange oder lassen nur mit hohem Aufwand realisieren. Auch lassen diese Lösungen Self-Service-Komponenten vermissen, was dazu führt, dass Fachabteilungen ihre Analysen mit eigenen Lösungen durchführen. Gerade bei größeren Datenmengen oder zeitkritischen Anfragen lassen sich die Informationen nicht schnell genug bereitstellen.

Mit HANA steht nun ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem die Anforderungen der Fachbereiche an Data Warehouse, Reporting und Analyse besser abgedeckt werden können. Gleichzeitig reicht es aber nicht aus, wie es von der DSAG heißt, die neue Technologie einzuführen. So müssten auch eine Reihe von architektonischen, organisatorischen und funktionalen Erweiterungen und Veränderungen durchgeführt werden. Auch Ansätze wie das traditionelle Data Warehouse sollten dabei geprüft werden, etwa wie sich mit Hilfe der Business Suite doppelte Datenhaltung vermeiden lässt. Replikationsszenarien könnten mit HANA ebenfalls mit neuen technischen Möglichkeiten angegangen werden.

Der Leitfaden stammt von der Arbeitsgruppe HANA Analytics und kann hier herunter geladen werden. Eine Übersicht über alle DSAG-Handlungsempfehlungen gibt es hier.

 

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