ProjekteSoftware-Hersteller

Red Hat aktualisiert CloudForms und Manila

redhat_logo
0 0 Keine Kommentare

Mit neuen Verwaltungs-Tools und einem Preview auf das Shared File System für OpenStack, Manila, will Red Hat die Administration von OpenStack-Umgebungen vereinfachen.

Red Hat stellt CloudForms 3.2 vor. Die Verwaltung für private und hybride Clouds integriert nun auch Funktionen und Management-Werkzeuge der auf OpenStack Kilo basierenden Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 7.

Neu sind unter anderem auch neue Möglichkeiten zum Workload-Management bei OpenStack. Dafür sorgen Features wie Automated Discovery, die Unterstützung Web-basierter Konsolen und das Service Catalog Publishing.

Für Heat-Templates zur OpenStack-Orchestrierung sorgen neue Anwenderdialoge. Über die Integration des OpenStack Image Service (Glance) können Anwender Images prüfen. Mit der Integration von OpenStack Compute (Nova) lassen sich nun auch Workloads inspizieren.

Mit der Integration von OpenStack Telemetry (Ceilometer) sorgt der Hersteller für ein verbessertes Management von Kapazitäten der Auslastung der Systeme.

Laut Red Hat ist die neue Version die erste quelloffene Lösung, die es innerhalb einer Plattform ein Cloud-Management ermöglicht, das neben der OpenStack-Infrastruktur auch Workload verwaltet.

Dank eines skalierbares Migrations-Frameworks können CloudForms OpenStack-basierte Private Clouds mit der neuen Verwaltungslösung auch mit Public Clouds sowie weiteren Virtualisierungs-Plattformen verbunden werden. Bei den Virtualisierungsplattformen untersützt die Lösung VMware vSphere, Red Hat Enterprise Virtualization und den Microsoft System Center Virtual Machine Manager. Bei den Public-Cloud-Services unterstützt die Mangament-Lösung derzeit lediglich Amazon Web Services.

Umfrage

Welche Open-Source-Cloud-Management-Lösungen nutzen Sie?

Ergebnisse

Loading ... Loading ...

Für eine effektivere Verwaltung sorgen auch ein Self-Service-Portal und eine Policy-basierte Zugriffskontrolle. Daneben bietet das neue Release auch Funktionen zu Governance, Chargeback, Showback, Orchestrierung sowie zur Planung von Kapazitätsauslastungen, Optimierung und die Analyse von Engpässen. Anwender können dank neuer Features auch einfacher als bisher Berichte generieren.

CloudForms 3.2 untersützt zudem den AWS-Config-Dienstes. Er überwacht annähernd in Echtzeit Veränderungen in Workloads, die bei AWS eingerichtet wurden. Zudem unterstützt CloudForms 3.2 IPv6 und verbessert das Bare-Metal Provisioning und dessen Verwaltung durch die Integration mit der Versionierungslösung Red Hat Satellite 6.

Bestandsanwender können das neue Release von CloudForms ab Juni 2015 beziehen. Voraussetzung für die neuen Features ist Support für OpenStack Juno. Diese werden mit dem nächsten Release der Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 7 zur Verfügung stehen.

Red Hat Storage Server unterstützt nun auch die OpenStack-Technologie Manila. (Bild: Red Hat)
Red Hat Storage Server unterstützt nun auch die OpenStack-Technologie Manila. (Bild: Red Hat)

Red Hat kündigt zudem ein Technology Preview von Red Hat Gluster Storage an. Die Storage Lösung (ehemals Red Hat Storage Server) erbt Funktionen des OpenStack Community Projekt Manila, über die die Möglichkeiten von Hybriden Storage ausgeweitet werden können. Damit bekommen Anwender einen Scale Out Shared File System Service für Cloud-Infrastrukturen.

Red Hat ist eine der wichtigsten Kräfte hinter dem OpenStack Manila Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine Verwaltungsumgebung für verteile Datei-Systeme in OpenStack-Clouds zu bieten. Das OpenStack Manila Framework ist eine Herstellerneutrale API, über die verschiedene Datei-Systeme angebunden werden können. Die Multitenant-Fähige Technologie erweitert Services wie OpenStack Block Storage (Cinder) und OpenStack Object Storage (Swift) und kann auch gemeinsam mit diesen eingesetzt werden.

Nach wie vor ist das Deployment und die Verwaltung von OpenStack sehr komplex. Durch entsprechende Verwaltungstools kann der Administrative Aufwand reduziert werden. Daneben ist es für Anwender derzeit schwierig, Fachkräfte mit OpenStack-Kenntnissen zu bekommen. Hier will die OpenStack-Foundation mit einem neuen Zertifizierungsprogramm gegensteuern. Zudem hat das Steuerungsgremium des Cloud-Technologie jetzt ein bindendes Interoperabilitätsprogramm für OpenStack beschlossen und auf dem OpenStack Summit in Vancouver angekündigt.

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

Folgen