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Ubiquious Computing Summit: Google kündigt neue Konferenz an

Google Logo (Bild: Google)
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Im Fokus der Veranstaltung sollen einheitliche Apps und Dienste für jede Plattform stehen. Ziel ist es, unter anderem Best Practices zu entwickeln. Google will ein Android für alle Zwecke. WhatsApp führt der Konzern dabei als positives Beispiel an.

Google hat eine neue Konferenz geplant. Der Ubiquitous Computing Summit soll im Herbst in San Francisco stattfinden. Wie Slashgear berichtet hat der Konzern sie bereits Ende vergangener Woche auf der Entwicklermesse I/O angekündigt.

Die Konferenz soll sich mit den verschwindenden Grenzen zwischen Geräten und Standorten befassen, durch die Programmierer gezwungen werden, den Kontext stärker in Programme einzubeziehen. Darüber hinaus verspricht ubiquitäres Computing, nicht mehr für jede Plattform separat entwickeln zu müssen.

Das Ziel des neuen Summit sei die Entwicklung geeigneter Vorgehensweisen fürs Design von Software und Services, zitiert Slashgear den Google-Mitarbeiter Timothy Jordan. Er bezeichnete die App von WhatsApp als ein positives Beispiel, wie Nutzer ihre bisherige Konversation beliebig fortsetzen können, egal mit welchem Gerät – auf dem Smartphone, auf der Android-Wear-Uhr oder über ein Headset für Android Auto.

Ubiquitous Computing Summit (Bild: Google)
Googles Ubiquitous Computing Summit soll im Herbst 2015 zum ersten Mal stattfinden. (Bild: Google)

Ubiquitäres Computing ist für Google bereits seit Jahren ein wichtiges Thema. Es hat sowohl Android Jelly Bean (Android 4.1 bis 4.3) als auch Lollipop (Android 5.0) als wichtige Schritte hin zu einer einheitlichen Android-Erfahrung auf egal welchem Gerät bezeichnet. Auch die Entwicklerkits (SDKs) hat der Konzern zusammengeführt.

Auch Microsoft setzt auf Ubiquitous Computing. Der Softwarekonzern verfolgt das Ziel, dass Windows 10 nicht nur auf PCs, sondern auch Tablets, Smartphones und der Konsole Xbox läuft. Es benötigt dafür zwar noch unterschiedliche Versionen – mit zunehmend einheitlichen Kern – aber zumindest für den Endanwender könne sich ein ubiquitäres Gefühl einstellen, da die Optik einheitlich wirkt und er Apps im selben Store herunterlädt.

Ein exaktes Datum für Googles Ubiquitous Computing Summit ist bisher nicht bekannt. Interessenten können sich für einen Newsletter zu der neuen Konferenz registrieren.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Andre ist Jahrgang 1983 und unterstützte von September 2013 bis September 2015 die Redaktion von silicon.de als Volontär. Erste Erfahrungen sammelte er als Werkstudent in den Redaktionen von GMX und web.de. Anschließend absolvierte er ein redaktionelles Praktikum bei Weka Media Publishing. Andre hat erfolgreich ein Studium in politischen Wissenschaften an der Hochschule für Politik in München abgeschlossen. Privat interessiert er sich für Sport, Filme und Computerspiele. Aber die größte Leidenschaft ist die Fotografie.

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