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Sage Life: Sage und Salesforce kooperieren für neue Plattform

Das Scoreboard ist mobil abrufbar und zeigt die aktuellen Unternehmenszahlen. (Bild: Sage)
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Die Lösung soll kleinen Unternehmen dabei helfen, Geschäftsabläufe vollständig in die Cloud auszulagern. Sage Life basiert auf der Salesforce1-Plattform und steht vorerst nur in England und den USA zur Verfügung.

Sage und Salesforce haben die gemeinsame Plattform Sage Life angekündigt. Die Kooperation hat sich als Ziel gesetzt, “der Zukunft der Kleinunternehmen eine neue Form zu geben”, sagte Stephen Kelly, CEO von Sage. Die Lösung soll kleinen Unternehmen dabei helfen, ihre Geschäftsabläufe komplett in die Cloud zu verlagern. Vorerst steht Sage Life aber nur in England und den USA bereit.

Kelly erklärte zudem, dass Anwendungen für kleine Firmen in Zukunft nicht mehr aus unterschiedlichen Systemen oder Komplexitätsebenen bestehen müssen. “Sie wird einfach, auf Zusammenarbeit angelegt und in Echtzeit nutzbar sein. Mit Sage Life präsentieren wir eine auf sozialen Medien, Mobilgeräten und der Cloud basierende Innovation, deren Motor die Echtzeit-Buchhaltung ist. Ein kleines Unternehmen zu betreiben, kann jetzt so einfach wie die Aktualisierung Ihres Facebook-Status sein”, so Kelly weiter

Die Grundlage für Sage Life bildet die Salesforce1-Plattform. Sie biete die nötige Funktionalität zur Schaffung von Apps, die sich in sozialen Netzwerken einbinden, auf Mobilgeräten nutzen und vernetzen lassen.

Das Scoreboard ist mobil abrufbar und zeigt die aktuellen Unternehmenszahlen. (Bild: Sage)
Das Scoreboard ist mobil abrufbar und zeigt die aktuellen Unternehmenszahlen. (Bild: Sage)

Nach Angaben von Salesforce haben Kunden bereits vier Millionen Apps mit der Salesforce1-Plattform entwickelt. Zudem hoste Salesforce AppExchange 2700 Unternehmensanwendungen, die mit Salesforce integriert sind.

Marc Benioff, Chairman und CEO, Salesforce, bemerkt: “Ich bin begeistert von den Möglichkeiten, die sich aus dieser Partnerschaft für unsere Kunden eröffnen. Gemeinsam versetzen Sage und Salesforce schnell wachsende Betriebe in die Lage, ihre Geschäfte auf der weltweit führenden Cloud-Plattform für Unternehmen zu betreiben.”

Nach Meinung von Sage und Salesforce würden durchschnittliche Kleinunternehmen für ihren Betrieb vier bis acht Software-Systeme benötigen. Dadurch entstehe Komplexität und verhindere einen ganzheitlichen Blick auf Informationen über Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten. Mit Sage Life wollen die beiden Partner die Informationen bündeln und für jedes Gerät und zu jeder Zeit verfügbar machen.

Sage Life kann auch auf der Apple Watch einen Echtzeit-Blick auf die Geschäftszahlen geben. (Bild: Sage)
Sage Life kann auch auf der Apple Watch einen Echtzeit-Blick auf die Geschäftszahlen geben. (Bild: Sage)

Sage Life ist ein vollständig mandantenfähiges, Cloud-basiertes System, das mit jedem Gerät vom Smartphone bis zur Smartwatch und vom Tablet bis zum Desktop-PC genutzt werden kann. Mit der sozialen Vernetzung als Kernstück soll Sage Life den nahtlosen Austausch zwischen Kollegen, Kunden, Partnern, Lieferanten und anderen Interessengruppen ermöglichen.

Salesforce lehnt Microsoft-Angebot ab

Um Salesforce ranken sich seit längerer Zeit Übernahmegerüchte. Angeblich hatte das Unternehmen im Frühjahr Verhandlungen mit Microsoft geführt. Allerdings lehnte CEO Marc Benioff das Angebot des Softwarekonzerns aus Redmond in Höhe von 55 Milliarden Dollar als zu niedrig ab.

Microsoft wollte einem früheren Bericht von Bloomberg zufolge nur auf eine Offerte einer dritten Partei reagieren. Zu den möglichen Interessenten zählten unter anderem Amazon, Apple, Cisco, Google, IBM, Oracle und SAP. Am wahrscheinlichsten galt Oracle. SAP dementierte deutlich ein Interesse an Salesforce. Was auch immer der Hintergrund war – die Meldung führte zu einem scharfen Kursanstieg, und der Handel mit Salesforce-Aktien wurde vorerst ausgesetzt.

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Andre ist Jahrgang 1983 und unterstützte von September 2013 bis September 2015 die Redaktion von silicon.de als Volontär. Erste Erfahrungen sammelte er als Werkstudent in den Redaktionen von GMX und web.de. Anschließend absolvierte er ein redaktionelles Praktikum bei Weka Media Publishing. Andre hat erfolgreich ein Studium in politischen Wissenschaften an der Hochschule für Politik in München abgeschlossen. Privat interessiert er sich für Sport, Filme und Computerspiele. Aber die größte Leidenschaft ist die Fotografie.

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