HP Helion CloudSystem 9.0 integriert Eucalyptus 

CloudCloud-Management

Support für Amazon Web Services über die Integration von Eucalyptus und OpenStack Object Storage sind die herausragenden neuen Features des Helion CloudSystem 9.0.

HP weitet mit CloudSystem 9.0 das Porfolio bei Cloud-Angeboten aus. Die Lösung eigne sich für traditionelle wie auch für Cloud-native Arbeitslasten und ermöglicht die Automatisierung, Orchestrierung und Kontrolle von Installationen über mehrere heterogene Clouds, Arbeitslasten und Technologien hinweg.

Die integrierte Private Cloud-Lösung für Unternehmen ergänzt HP zudem mit den Helion Managed Cloud Services, über die Arbeitslasten von Unternehmen in einer gehosteten Cloud-Umgebung abgebildet werden können.

HP-Logo

Mit dem Helion CloudSystem 9.0 sollen Unternehmen leichter als bisher in hybride Cloud-Umgebungen migrieren können. Dafür sorgt HP unter anderem über die Integration von Eucalyptus. Mit HP Helion Eucalyptus sind Anwender nun in der Lage, bestehende AWS-Arbeitslasten in eine On-Premise-Cloud zu übertragen. So kann der Anwender innerhalb des eigenen Rechenzentrums die Anwendung kontrollieren. Darüber hinaus lassen sich auch AWS-Kompatible Anwendungen auf HP Helion CloudSystem On-Premise betreiben.

Neu ist auch der Support von unstrukturierten Daten durch das OpenStack-Projekt Object Storage. Ebenfalls neu ist die Unterstützung von mehreren Cloud-Umgebungen, wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure, HP Helion Public Cloud, OpenStack oder VMware. Dabei könne der Anwender stets den Speicherort der Daten kontrollieren.

Zusätzlich integriert HP das Helion CloudSystem 9.0 in die Plattformen HP Helion OpenStack und HP Helion Development Platform. Damit bekommen Anwender eine auf das Unternehmen zugeschnittene Open-Source-Plattform für die Entwicklung Cloud-nativer Anwendungen und Infrastrukturen.

Version 9.0 von HP Helion Open Stack nutzt zudem Open-Stack-Software-APIs, um Entwicklung zu vereinfachen und zu beschleunigen. Außerdem werde die Integration mit anderen Clouds verbessert. HP bietet außerdem Add-ons mit der HP Helion Development Platform, die auf Cloud Foundry basiert.

Mit dem Support mehrerer Hypervisoren wie Microsoft Hyper-V, Red Hat KVM, VMware vSphere oder Bare-Metal-Ressourcen erweitert HP zudem die Wahlmöglichkeiten für Anwender. Indem HP die Lösung als Virtual Appliance aufgebaut hat, soll sich CloudSystem 9.0 innerhalb von wenigen Stunden aufsetzen lassen.

“Unternehmenskunden haben vielfältige Anforderungen, wenn sie auf die Cloud umstellen. Einige möchten bestehende Arbeitslasten Cloud-fähig machen, während andere mit Hilfe moderner Technologien wie OpenStack, Cloud Foundry und Docker Cloud-native Applikationen erstellen wollen”, berichtet Bill Hilf, Senior Vice President bei HP Helion Product and Service Management.

Für die zweite Hälfte des Jahres 2015 plant der Hersteller zudem Beta-Versionen von HP Helion OpenStack Managed Private Cloud und HP Helion Eucalyptus Managed Private Cloud. Neu ist dabei eine automatisierte Bereitstellungsfunktionen über ein Self Service Portal, das auf HP Cloud Service Automation basiert.

HP verspricht, dass damit Cloud-Lösungen schneller in Betrieb genommen werden können. Zudem unterstützt die Lösung mehrere Plattformen, um Proof-of-Concepts für hybride Clouds mit HP Helion OpenStack und HP Helion Eucalyptus zu ermöglichen. Über die Integration der HP Helion Development Platform sollen Anwender in der Lage sein, Cloud-native Anwendungen zu entwickeln und bereitzustellen.

Beide Lösungen werde HP als Service über ein Portal bereit stellen. Neben diesen neuen Beta-Angeboten werden die HP Helion Managed Cloud Services außerdem über die HP Helion Development Platform die Entwicklung von Cloud-nativen Anwendungen innerhalb eines Managed Cloud Service sowie die Automatisierung ausgewählter virtueller privater Cloud-Dienste unterstützen.

HP liefert Helion CloudSystem 9.0 als eigenständige Software aus. Daneben gibt es die Lösung auch als vollintegrierte Blade-basierte oder hyperkonvergente Infrastruktur mit dem HP ConvergedSystem. Die Lösung wird in der zweiten Jahreshälfte erhältlich sein.

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