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Red Hat-Gewinn wächst um 26 Prozent

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Dank neuer Abschlüsse bei öffentlichen Einrichtungen und neuen Verträgen mit Cloud-Providern kann Red Hat erneut wachsen. Das Unternehmen übertrifft die Erwartungen der Analysten.

Red Hat veröffentlicht die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2016. Demnach wuchs der Umsatz um 14 Prozent auf 482 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt beträgt das Wachstum 22 Prozent. Die Nettoeinnahmen belaufen sich auf 48 Millionen Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 26 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Das bedeutet 44 Cent Gewinn pro Aktie. Damit übertrifft Red Hat die Erwartungen der Börse, die von 41 Dollarcent pro Anteil ausgegangen waren. Das operative Einkommen nach GAAP beläuft sich auf 71 Millionen Dollar und liegt gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent höher. Non-GAAP erreicht das Unternehmen ein um 28 Prozent gestiegenes Einkommen von 113 Millionen Dollar.

Red Hat (Bild: Red Hat)

Einnahmen aus Subscriptions machen mit 425 Millionen Dollar bei Red Hat den größten Teil des Umsatzes aus. 75 Prozent dieser Einnahmen generiert der Channel und das restliche Viertel stammt aus direkten Verkäufen. Vor allem Verträge mit öffentlichen Organisationen tragen hier die Umsätze. Das Programm Certified Cloud Provider sorgt in dem Quartal, das mit dem 31 Mai zu Ende ging, für 5 Millionen Dollar Umsatz. Der Operating Cash Flow legt im Vergleich zum Vorjahresquartal um 27 Prozent auf 209 Millionen Dollar zu.

“Dieses starke Wachstum spiegelt den Bedarf nach unseren offenen und hybriden Cloud-Technologien wider und das in allen Bereichen: Bare Metal, Virtualisierung, Private Cloud und auch Public Cloud Deployments”, kommentiert Red Hat CEO Jim Whitehurst die Zahlen. Die Technologien des Open-Source-Spezialisten würden immer stärker in den strategischen Fokus von Unternehmen rücken und die setzten nun immer häufiger Red Hat Technologien ein, um Anwendungen agil und flexibel im Rechenzentrum zu etablieren.

In den nächsten Monaten hofft Whitehurst zudem auf erste Umsätze aus Red Hats engagement bei dem Cloud-Management OpenStack. Gegenüber Analysten erklärte er: “Die Anwender probieren es nach wie vor aus. Wir werden aber, wenn wir im Laufe dieses Jahres weiter Wachstum sehen.”

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Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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