Ideacentre Stick 300: Vollwertiger Windows-PC im USB-Stick-Format

PCWorkspace
Logo Lenovo

Lenovos Mini-Rechner nutzt einen Intel-Atom-Prozessor und zwei GByte Arbeitsspeicher. Die internen 32 GByte Speicher lassen sich per SD-Karte erweitern. Nutzer können den Ideacentre Stick 300 per HDMI an einen Bildschirm anschließen.

Lenovo hat den Ideacentre Stick 300 angekündigt. Dabei handelt es sich um einen vollwertigen Windows-PC im USB-Stick-Format. Der PC-Hersteller will das Gerät zunächst mit Windows 8.1 mit Bing auf den Markt bringen. Im Sommer soll es ein Upgrade auf Windows 10 erhalten.

Der 10 mal 3,8 mal 1,5 Zentimeter große Stick nutzt als Prozessor einen Atom von Intel der Baytrail-Generation Z3735F. Dieser ist mit vier Kernen ausgestattet und wird von zwei GByte Arbeitsspeicher unterstützt. Intern stehen für Betriebssystem, Daten und Speicher gibt es 32 GByte Flash-Storage bereit. Dieser kann via SD-Karte – laut Datenblatt; möglicherweise ist MicroSD gemeint – erweitert werden. Über HDMI lässt sich ein Bildschirm ansteuern. Der Ideacentre Stick 300 verfügt zudem über einen MicroUSB-Port.

Mittels Bluetooth 4.0 können ebenfalls Peripheriegeräte drahtlos verbunden werden – vor allem Maus und Tastatur. Der Mini-Rechner bietet außerdem WLAN nach IEEE 802.11b/g/n. Das Datenblatt ist bei Lenovo als PDF einsehbar.

Ideacentre Stick 300 (Bild: Lenovo)Ideacentre Stick 300 soll auf Lenovos US-Website 129 Dollar kosten. Wann und ob der Stick auch in anderen Ländern verfügbar ist, ist bislang nicht bekannt. Allerdings soll er ab Juli auch über den Handel angeboten werden.

Ein vergleichbarer Windows-PC im USB-Stick-Format ist Intels Compute Stick mit Quad-Core-Atom-CPU. Als Betriebssystem wird wahlweise Windows 8.1 oder Ubuntu Linux vorinstalliert. Die Windows-Version mit 2 GByte RAM und 32 GByte Storage kostet 149 Dollar.

Auch Google hatte Anfang April einen Computer-Stick angekündigt. Der von Asus entwickelte Chromebit, der laut Google kleiner als ein Schokoriegel ist, läuft unter Chrome OS und bietet ebenfalls einen HDMI-Ausgang, einen USB-Port und Bluetooth. Er soll im Sommer für weniger als 100 Dollar in den Handel kommen. Anders als etwa Amazons Fire TV Stick oder Googles Chromecast handelt es sich bei diesen drei Sticks nicht um reine Media-Streaming-Geräte, auch wenn sie via HDMI dafür genutzt werden können.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Tipp: Was wissen sie über Microsoft? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen