Google führt Cloud Source Repositories ein

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Der Cloud-Speicherdienst für Programmierprojekte steht aktuell als Betaversion zur Verfügung. Er soll gemeinsam mit der Google Cloud Platform eine zentrale Stelle für Programmierer und ihre Projekte sein.

Google hat Cloud Source Repositories. Der Cloud-Speicherdienst für Programmierprojekte befindet sich momentan in der Betaphase. Mit dem Dienst bringe der Internetkonzern einen möglichen Konkurrenten zu den etablierten Angeboten GitHub sowie Bitbucket von Atlassian auf den Markt, berichtet Venturebeat.

Die über Cloud Source Repositories verwalteten Git-Repositorien können zu Beginn lokal oder in anderen Internetdiensten vorliegen. Git ist ein quelloffenes System für die Versionsverwaltung.

Der Internetkonzern überrascht mit der neuen Plattform ein wenig. Immerhin hatte es dieses Jahr angekündigt, das Angebot Google Code einzustellen. Cloud Source Repositories diene als Schnittstelle zwischen Googles Cloud Platform und allen vom Anwender genutzten Ressourcen, zitiert Venturebeat aus einer Stellungnahme von Google. Man werde zudem mit weiteren Werkzeugen wie einem Java-Debugger darauf aufsetzen, heißt es.

Googles Cloud Source Repositories (Screenshot: ZDNet.de)Den Dienst will Google dem Statement zufolge noch massiv ausbauen. Es kündigte beispielsweise an, APIs offenzulegen, die Nutzern “volle automatisierte Kontrolle mit eigenen Werkzeugen” ermöglichen. Andere Cloud-Platform-Produkte bietet dies bereits.

Seit Herbst bietet auch Amazon Web Services einen Git-kompatiblen Hostingdienst in der Cloud mit dem Namen CodeCommit an. In Visual Studio Online macht Microsoft unbegrenzte Repositorien an. Für das populäre GitHub, das Berichten zufolge gerade eine neue Finanzierungsrunde vorbereitet, dürften diese Angebote aber mittelfristig keine Bedrohung darstellen, und Bitbucket-Betreiber Atlassian ist ohnehin schon profitabel.

Beim Projekt-Hosting-Service Google Code können Entwickler seit März keine neuen Projekte mehr einstellen. Ab dem 24. August 2015 lassen sich Quellcodes, Problembeschreibungen und Wikis nur noch aufrufen, aber nicht mehr ergänzen. Endgültig geschlossen wird die Site dann am 25. Januar 2016. Allerdings sollen Nutzer noch bis Ende nächsten Jahres Tarball-Archive aller Inhalte herunterladen können.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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