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IBM spendiert 50 Cloud-Entwickler-Tools

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Mit neuen Projekten in der Entwickler-Plattform developerWorks Open will IBM die Innovationsgeschwindigkeit für Unternehmen in der Cloud beschleunigen und gleichzeitig auch das DevOps-Framework Bluemix propagieren.

IBM öffnet eine Cloud-Plattform für Entwickler. Insgesamt 50 Projekte übergibt IBM damit an die Community. Ziel dieser neuen Tools-Sammlung ist es, neue Cloud-Innovationen rund um Mobile, Analytics und anderen Bereichen zu beschleunigen.

Über die Plattform developerWorks Open können Anwender aber nicht nur auf IBM-Tools und Technologien zugreifen, sondern auch technisches Expertenwissen abfragen und auch im Verbund mit anderen Entwicklern zusammenarbeiten. Somit erweitert IBM die Code-Downloads mit Videos, Werkzeugen und Best Practices, um die Entwicklung auf der Plattform zu beschleunigen. Zudem sollen auf diese Weise auch neue Open-Source-Apps für Unternehmen und komplexe Projekte entstehen.

Um den Einstieg in diese Entwicklung zusätzlich zu erleichtern, ordnet IBM diese Technologien auch einzelnen Branchen zu: Diese umfassen Healthcare, Versicherungswesen, Einzelhandel, Finanzdienstleistungen sowie Mobility. Neben diesen einzelnen Branchen-Projekten auf developerWorks Open wird IBM diese Ressourcen auch diese Projekte auf der Entwickler-Plattform Bluemix bereitstellen.

Und so öffnet IBM unter anderem einige Projekte aus dem MobileFirst Portfolio, wie zum Beispiel die IBM Ready App for Healthcare, die für das Monitoring von Patiendaten über ein Mobilgerät eingesetzt werden kann. Mit Ready App for Retail legt IBM eine App offen, über die Betreiber von Shops und Geschäften die Kundenbindung über direkte Kommunikationskanäle personalisieren können.

Entwickler können diese auch mit verschiedenen Analytics-Technologien wie etwa den Activity Streams erweitern. Diese bieten ein Standard Model und ein Code-Format für die Beschreibung der Interaktion von Nutzern mit der Anwendung und untereinander. Mit dem Agentless System Crawler verfügen Entwickler über ein Cloud Monitoring und ein Analytic Framework, das die Transparenz in verschiedenen Cloud-Umgebungen verbessern soll.

IBM developer Works Open. (Bild: IBM) Unter den offen gelegten Projekten befindet sich auch der IBM Object Storage on Bluemix Service Broker, der sich mit OpenStack Swift zusammen mit Cloud Foundry integrieren lässt. So lasse sich laut IBM der Zugriff auf die Daten beschleunigen.

“IBM glaubt stark daran, dass Open Source die Grundlage für innovative Application-Entwicklung in der Cloud ist”, erklärt Angel Diaz, Vice President für Cloud Architecture und Technology bei IBM. Mit developerWorks Open wolle IBM weitere Innovationsgrundlagen bereit stellen, um die Community zu erweitern.

Für IBM ist dieser Schritt aber auch eine Möglichkeit, die Entwicklerplattform BlueMix prominenter zu machen. Daneben ist IBM in verschiedenen anderen Open-Source-Projekten wie Open Container Initiative, Sparc, OpenStack, Linux und Eclipse.

 

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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