Parallels 11: Cortana auch unter OS X nutzen

MacWorkspace

Nutzer können über den Befehl “Hey Cortana” Microsofts Sprachassistenten starten. Dafür müssen weder die Virtualisierungslösung noch Windows 10 im Vordergrund laufen. Bislang bietet Parallels 10 nur Unterstützung für die Preview-Version von Windows 10.

Die nächste Version der Virtualisierungssoftware Parallels soll Microsofts Sprachassistenten Cortana auch unter OS X unterstützen. Das geht aus einem Bericht von Neowin hervor. Dieser berief sich auf eine inzwischen gelöschte Website, die Details zu Parallels Desktop 11 für Mac enthielt. Mac-Anwender sollen demnach in der Lage sein, mit Parallels 11 den Befehl “Hey Cortana” zu nutzen, um den digitalen Assistenten zu starten. Den Artikel hat Neowin in der Zwischenzeit ebenfalls entfernt.

Bereits jetzt ist mit Parallels 10 möglich, Windows 10 auf einem Mac auszuführen. Auch Cortana steht Nutzern dann zur Verfügung. Allerdings muss dafür Windows 10 im Vordergrund laufen. Cortana stufe Parallels als wichtigen Mehrwert für Desktop-Anwender ein. Aus diesem Grund habe es die Änderung vorgenommen, um Kunden zu einem Upgrade auf Parallels 11 zu bewegen, vermutete der Blog.

Jedoch sei bislang nicht geklärt, ob Cortana unter Parallels 11 auf dem Mac-Desktop dieselben Funktionen bietet wie unter Windows 10, schreibt MacRumors. Der Assistent kann gemeinsam mit Microsofts Desktop-PS das Internet durchsuchen, lokal installierte Apps und gespeicherte Dateien finden und an Termine erinnern.

Logo Parallels (Bild: Parallels)MacRumors ergänzt, dass Cortana im Gegensatz zu Siri ein Notizbuch bietet. In diesem lege es Informationen über die Interessen eines Nutzers, seine Lieblingsorte, Verabredungen, Ruhezeiten und auch bevorzugte Musik ab. Diese Daten nutze der Assistent für unterschiedliche personalisierte Funktionen.

Bisher hat Parallels die Version 11 der Virtualisierungslösung für Mac OS X noch nicht offiziell angekündigt. Windows 10 startet dafür offiziell am 29 Juli. MacRumors und Neowin erwarten, dass Parallels 11 kurz darauf verfügbar sein wird, zumal Parallels 10 offiziell nur die Vorabversionen von Windows 10 unterstütze –nach Herstellerangaben sei die Software nicht kompatibel zur Final von Windows 10 oder gar dem Windows-10-Upgrade-Programm für Windows 7 und Windows 8.1.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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