Good ermöglicht Enterprise BOYD Split Billing

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Mit einer neuen Option für die Enterprise-Mobility-Management-Plattform des Anbieters Good Technology wird eine Aufteilung der Abrechnung mobiler Gebühren möglich.

Good Technology stellt neue Lösungen für die getrennte Abrechnung von mobilen Gebühren vor. Durch neue Funktionen für Enterprise Split Billing soll sich der Verwaltungsaufwand von BOYD-Vergütungs- oder anderen Kostenrückerstattungsprogrammen reduzieren und an der tatsächlichen Nutzung orientieren lassen. Neben der Verwaltung von Mobilfunkdatengebühren erlauben die neuen, im Abonnement-Modell angebotenen Funktionen von ‘Good Enterprise Suite mit Data Service’ sowie ‘Good Mobile Analytics und Reporting’ auch Richtlinienkontrolle sowie Analysen der Nutzung der Geräte.

Damit bietet der Hersteller Abrechnungsmodelle, die den Einsatz von beruflich genutzter persönlicher Geräte (BYOD) sowie die Nutzung sogenannter COPE-Geräte (corporate owned personally enabled) vereinfachen.

Ein Problem von Unternehmen, die derzeit BYOD-Programme zulassen, ist die eingeschränkte Kontrolle von Datenanforderungen für geschäftliche oder private Anwendungen. Häufig nutzen Unternehmen daher Rückerstattungsprogramme, die die kalkulierten Ausgaben für die persönliche Gerätenutzung erstatten. Allerdings bedeuten solche Maßnahmen für die Unternehmen erhöhten Aufwand in der Verwaltung.

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Auch steuerlich bedeuten solche Modelle eine Herausforderung, denn Unternehmen haben nur eingeschränkte Möglichkeiten, die Bandbreitennutzung privatem oder geschäftlichem Gebrauch zuzurechnen.

“Wir hören im Moment des Öfteren über Bedenken vonseiten unserer Kunden. Sie möchten wissen, wie sie Datenkosten steuern, Mitarbeiter aber gleichzeitig ermutigen können, persönliche Geräte am Arbeitsplatz zu nutzen”, erklärt Christy Wyatt, Chairman und CEO bei Good Technology. “Genau hier setzt unsere neue Enterprise Split Billing-Lösung an. Sie reduziert die Notwendigkeit für Kostenrückerstattungsprogramme. Sie ist eine Komplettlösung für BYOD und COPE.”

So könnten Unternehmen Mobilitäts-Rollouts verbessern und mögliche Probleme bei Rechts- oder HR-Fragen umgehen. Arbeitnehmer müssten sich nicht länger über die persönliche Datennutzung oder Eingriffe in die Privatsphäre sorgen, so Wyatt weiter.

Laut Forrester zahlen 54 Prozent der US-amerikanischen Information Worker ihre gesamte Rechnung für Smartphones, die sie im Unternehmen nutzen, während 19 Prozent angeben, dass ihre Firma die Rechnung direkt bezahle. Sieben Prozent erklären zudem, dass sie die Kosten vollständig und 13 Prozent, dass sie die Kosten zum Teil zurückerstattet bekämen.

Die Good Enterprise Suite mit Datendienst ermöglicht sicheren Zugriff auf E-Mails, Kalender, Kontakten, Dokumenten, Browsing und andere Dienste und Anwendungen. Arbeitnehmer zahlen nicht für Daten, die bei der mobilen Nutzung für genehmigte Business Apps anfallen, und das Unternehmen muss keine Kostenrückerstattungsprogramme implementieren.

Datentarife können dabei entweder in lizensierte Software mit eingeschlossen werden oder sie ermöglichen Rückerstattungsprogramme, die den tatsächlichen Datenbedarf pro Anwendung widerspiegeln.

Über die Good Mobile Analytics und Reporting-Anwendung bekommen Anwender sehr genaue Einblicke auf die aktuelle Datennutzung auf Anwendungsbasis. Laut Good ist diese Option derzeit einmalig auf dem Markt.

Ab dem vierten Quartal 2015 können Unternehmen auch unvorhersehbare Spitzen bei Datenkosten abfedern. Dafür sorgen laut Good Richtlinienkontrollen wie beispielsweise Roaming-Schutz, die ab dem Herbst verfügbar sein sollen.

Die Good Enterprise Suite mit Datendienst beinhaltet eine Good Enterprise Suite-Lizenz, einen Datendienst und Mobile Analytics- und Reporting-Fähigkeiten. Sie deckt die Nutzung von Mobilfunkdaten durch Good Work und Good Access ab. Die Produktlizenz beinhaltet die Datenkosten. Die monatlichen Kosten betragen 20 Dollar pro Nutzer für die Good Enterprise Suite mit Datenservice sowie fünf Dollar pro Anwender für Good Mobile Analytics und Reporting. Die Lösungen werden in diesem Quartal mit der Enterprise Suite und dem Datendienst zunächst in Nordamerika verfügbar sein.

 

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