Amazon Web Services eröffnet am 15. Oktober “Pop-up Loft” für Start-ups in Berlin

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Diese Einrichtung ist die vierte ihrer Art nach ähnlichen Vorbildern in San Francisco, New York und London. Die Pop-up Lofts bieten Entwicklern, Unternehmern und Studenten die Gelegenheit, sich von Experten beraten lassen, neue Kenntnisse erlangen und sich austauschen.

In dem sogenannte Pop-up Loft von Amazon Web Services (AWS) können Entwickler, Unternehmer und Studenten zusammenkommen, um zu lernen, Anwendungen auf Basis der AWS-Cloud zu entwickeln, Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen. Es ist die vierte AWS-Einrichtung dieser Art. Weitere finden sich an den Standorten San Francisco, New York und London. Das Berliner Pop-up Loft in der Krausenstraße 38 wird zunächst für einen Monat geöffnet sein, jeweils montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr.

AWS eröffnet am 15. Oktober in Berlin ein Pop-up Loft für Start-ups (Bild: AWS).
AWS eröffnet am 15. Oktober in Berlin ein Pop-up Loft für Start-ups (Bild: AWS).

Nach eigenen Angaben entspricht AWS damit “dem nachdrücklichen Kundenwunsch, auf lokale Technologie-Unterstützung und das Know-how von AWS-Experten zurückgreifen zu können”. Das Veranstaltungsprogramm, an dem sich auch AWS-Partner Intel beteiligt, umfasst rund 80 technische Sitzungen und etwa 20 Start-up Sessions.

Interessierte werden an der “Ask an Architect“-Bar Code sowie Architekturdiagramme mit technischen Experten besprechen und so “unbürokratisch” schnelle Hilfe bekommen können. Die Technologie-Experten von AWS beraten beispielsweise auch hinsichtlich bestimmter AWS-Services und -Funktionen sowie Kostenoptimierung.

Beim Alexa-Hackathon erfahren Anwender nach einer Einführung in dem Wohnzimmer-Sprachassistenten Amazon Echo, wie sie ihr erstes Alexa Skill mit AWS Lambda oder AWS Elastic Beanstalk bauen und wie sie Alexa mit Amazon CloudWatch überwachen können. Außerdem bekommen Sie Einblick in den Zertifizierungsprozess. In einstündigen “AWS Education Sessions” lernen Interessierte anhand konkreter Anwendungsfälle mehr zu speziellen AWS-Diensten. Themen sind dabei unter anderem Mobile und Gaming, Datenbanken, Big Data, Compute und Networking, Architekturen, Anwendungsbetrieb, Sicherheit und machinelles Lernen.

Im von Intel gesponserten IoT Lab werden diverse Internet-of-Things-Geräte zu sehen sein, die auf AWS-Services laufen. Interessierte sollen so aus erster Hand erfahren, welche Möglichkeiten AWS für das Internet der Dinge bietet. Außerdem zeigt Intel im Loft seine jüngste Technologie und bietet Gespräche sowie Trainings mit Fokus auf IoT und seine neuen Xeon-Prozessoren an.

In Deutschland ist AWS seit dem Jahr 2006 aktiv. Zu seinen Kunde zählen deutsche und europäische Start-ups wie EyeEm, Soundcloud, Spotify, tado und Zalando. Einige von ihnen werden im Pop-up Loft über ihre Erfahrungen mit AWS berichten. Zusätzlich geben sie zusammen mit Berliner Inkubatoren und Accelerator Einblicke in Best Practices, unternehmerisches Know-how und gewonnene Erkenntnisse zu Themen wie Pitching, Kundenvalidierung und -Profiling sowie PR für Startups und Unternehmen. Mit beteiligt sind hier der Accelerator Axel Springer Plug and Play sowie Hub:Raum, der 2012 in Berlin gestartete Inkubator der Deutschen Telekom.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]