Schnellere Digitalisierung mit TIBCO Simplr und ActiveMatrix BPM 4.0

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No-Code- und Low-Code-Tools lassen Unternehmen schnell spezielle Business-Apps erstellen. Auch Laien können – so verspricht der Hersteller – damit Prozesse ohne die Hilfe der IT-Abteilung automatisieren.

TIBCO gibt Simplr als Preview und die Version ActiveMatrix BPM 4.0 bekannt. Mit beiden Tools richtet sich der Integrations- und BI-Spezialist an Automatisierung und Digitalisierung in Unternehmen. Anwender sollen damit in erster Linie weitgehend ohne die Hilfe der IT-Abteilung Informationen bekommen oder Anwendungen anpassen können. Diese beiden Werkzeuge erweitern die Fast Data Strategie von TIBCO, die von Reporting über Predictive Analystics bis hin zu Streaming-Analytics, API-Management und Datenintegration reicht.

So sorgt TIBCO mit Simplr für einen neuen Business-Service. Über No-Code-Konzepte können damit auch Laien Prozesse automatisieren. So lassen sich beispielsweise mit nur wenigen Klicks und Konfigurationen so genannte Rezepte für die automatisierte Ausführung von Aufgaben erstellen. So können Anwender zum Beispiel Informationen aus einer Umfrage sammeln und zu mehreren Zielen verschieben, eine Serien-Mail über einen Mail-Service erstellen oder Daten zwischen verschiedenen Quellen und Speicherorten hin und her verschieben. Auch die Verbindungen zu Cloud-Services können damit hergestellt werden. Ein automatisierter Austausch zwischen Cloud-Services werde ebenfalls über Simplr möglich. Darüber hinaus bietet das Tool auch die Möglichkeit, Rezepte für die Automatisierung zu speichern und diese mit eigenen Konnektoren zu erweitern. Interessierte Anwender können Simplr ab dem 24. November als Beta testen.

Automatisierung leicht gemacht: Mit Simplr will TIBCO Anwendern die Möglichkeit geben, auch ohne Code Prozesse zu automatisieren. (Bild: TIBCO)
Automatisierung leicht gemacht: Mit Simplr will TIBCO Anwendern die Möglichkeit geben, auch ohne Code Prozesse zu automatisieren. (Bild: TIBCO)

ActiveMatrix BPM 4.0 bietet neue Funktionen, die speziell auf die Bedürfnisse von digitalen Geschäftsmodellen abzielen. Das zugrunde gelegte Modell erlaubt die Koordinierung von Prozessen, Menschen, Kontexten und Maßnahmen. Die Lösung lasse sich bis in den Enterprise-Bereich skalieren und sorge über ein nutzerfreundliches Design dafür, dass Anwender auch ohne die Hilfe der IT-Abteilung Low-Code-Apps zu generieren. Zudem lassen sich nun auch Case Management-Funktionalität und Templates wieder neu zusammenstellen. Über Prozessdesigns für opportunistisches und schnelles Experimentieren lasse sich die Initiierung eines neuen Geschäftsprozesses beschleunigen. So lassen sich schnell interaktive Unternehmensanwendungen wie etwa eine spezielle App für mobile Mitarbeiter oder Apps, die externe Quellen mit einbeziehen, erstellen. ActiveMatrix BPM 4.0 ist seit heute allgemein verfügbar.

“Das Thema Konsumerisierung ist aus der IT definitiv nicht mehr wegzudenken”, so Matt Quinn, Chief Technology Officer bei TIBCO. “Von den persönlichen Geräten ist man gute App-Erfahrungen gewöhnt und daher erwartet man das gleiche Maß an Schnelligkeit, Qualität, Konfigurierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit bei den Business-Anwendungen. Sowohl TIBCO Simplr als auch ActiveMatrix  BPM bieten all diese Aspekte im Rahmen der Enterprise Software Infrastruktur. Auf diese Weise können Organisationen ihre Prozesse besser anpassen und skalieren ohne ihre bereits voll ausgelastete IT-Abteilung damit zu behelligen.”

Erst vor wenigen Wochen hat TIBCO mit TIBCO BusinessWorks Container Edition eine Integrationslösung für größere Cloud-Projekte vorgestellt. Mit Cloud Integration bietet TIBCO dagegen eine einfach zu nutzende Bereitstellung für Cloud-APIs vorgestellt.

 

 

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