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Gigaset präsentiert Android-Smartphone

Das Gigaset ME wird ab 16. November für 469 Euro erhältlich sein. (Bild: Gigaset)
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Edelstahlrahmen und Gorilla-Glas machen das neue Gigaset ME zu einem wertigen Gerät. Ab 16. November wird das Smartphone von dem deutschen Telefonhersteller zu haben sein.

Gigaset bring nun – wie geplant – ein erstes eigenes Android-Mobiltelefon auf den Markt. Das Gigaset ME hatte der aus dem Siemens-Konzern hervorgegangene Hersteller schon Anfang September auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin vorgestellt – zusammen mit dem Gigaset ME Pure und dem Gigaset ME Pro. Ab dem 16. November wird das ME in den Farben Schwarz und Weiß für 469 Euro zuzüglich Versandkosten im Onlineshop von Gigaset erhältlich sein.

 

Das Gigaset ME wird ab 16. November für 469 Euro erhältlich sein. (Bild: Gigaset)
Das Gigaset ME wird ab 16. November für 469 Euro erhältlich sein. (Bild: Gigaset)

Das Gigaset ME besitzt ein Gehäuse mit Edelstahlrahmen, das einen wertigen Eindruck vermittelt. Die Rückseite besteht aus kratzfestem Gorilla-Glas. Mit einer Bauhöhe von 7,7 Millimetern ist das erste Gigaset-Gerät zwar nicht ganz so schlank wie Apples iPhone 6 oder Samsungs Galaxy S6, aber immer noch relativ dünn. Die übrigen Maße betragen 14,5 mal 6,9 Zentimeter und das Gewicht 160 Gramm. Als Betriebssystem ist nicht das aktuelle Android 6.0 Marshmallow, sondern noch die Vorgängerversion 5.1.1 Lollipop mit einer leicht modifizierten Benutzeroberfläche namens Gigaset UI vorinstalliert.

Das 5 Zoll große Incell-IPS-Display hat eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten und eine Pixeldichte von 441 ppi. Es wird ebenfalls von einer Scheibe aus Cornings Gorilla Glass 3 geschützt, die sich ohne Aussparungen – etwa für den Hörer – über die gesamte Front zieht. Angetrieben wird das Gigaset ME von Qualcomms 64-Bit-Chip Snapdragon 810, dessen acht Kerne mit bis zu 1,8 GHz takten. Die Grafikberechnung übernimmt die integrierte Adreno-430-GPU. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß. Betriebssystem, Anwendungen und Daten finden auf 32 GByte internem Speicher Platz. Dieser kann mittels MicroSD-Karte um bis zu 128 GByte erweitert werden. Die Speicherkarte teilt sich jedoch den Einschub mit einer zweiten Nano-SIM, sodass Nutzer zwischen mehr Speicher oder Dual-SIM-Funktion wählen müssen.

Die Hauptkamera mit f/2.0-Blende, Zwei-Farben-Blitz, schnellem Autofokus (0,16 Sekunden) und Saphirglaslinse unterstützt Foto- und Videoaufnahmen mit maximal 16 Megapixeln respektive 2K. Für Selbstporträts und Videotelefonie gibt es zusätzliche eine frontseitige 8-Megapixel-Kamera mit f/2.0-Blende und 120-Grad-Weitwinkelobjektiv.

Gigaset hebt auch die Klangqualität hervor, die durch Unterstützung von Dirac-HD-Sound und Bluetooth-Smart-Übertragung garantiert werden soll. Zur Datenübertragung in Mobilfunknetzen nutzt das Gigaset-Smartphone LTE Cat. 6 mit Downloadraten von bis zu 300 MBit/s. Außerdem sind Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac, Bluetooth und zur Positionsbestimmung GPS sowie Glonass an Bord. Auf die Nahfunktechnik NFC müssen Käufer hingegen verzichten. Zur weiteren Ausstattung zählen ein Fingerabdruck- und UV-Lichtsensor, ein Pulsmesser, ein Schrittmesser, ein verdrehsicherer USB-Typ-C-Anschluss und ein Infrarotsender, sodass sich das Smartphone auch als Fernbedienung nutzen lässt.

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3000 mAh. Die Laufzeit gibt der Hersteller im 3G-Betrieb mit bis zu 24 Stunden Sprechzeit und im Dual-SIM-Betrieb mit gut sieben Tagen an. Bei Musikwiedergabe soll der Akku 34 Stunden durchhalten, beim Abspielen von Videos maximal 11 Stunden. In 10 Minuten kann der Energiespeicher laut Gigaset bis zu 16 Prozent geladen werden, was für vier Stunden Sprechzeit reichen soll.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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