Docker: HP stellt Helion Development Platform 2.0 vor

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HP erweitert das Helion-Cloud-Portfolio und stellt auf der DockerCon verschiedene neue Tools für die Container-Architektur vor.

Neue Tools von Hewlett Packard Enterprise (HPE) sollen den Einsatz von Docker in hybriden Infrastrukturen bei Unternehmen vereinfachen. Dazu zählt auch die HPE Helion Development Platform 2.0, über die Entwickler Micro-Services entwickeln und diese als Docker-Container bündeln können. Die HPE Helion Development Platform 2.0 umfasst außerdem die Helion Code Engine, die beim Automatisierung von Entwicklungs-, Test- und Anwendungs-Workflows hilft. Es ist durch eine Docker Trusted Registry und die Helion Development Plattform direkt in ein Git Repository eingebunden.

Die Lösungen HPE StormRunner und HPE AppPulse zielen darauf ab, Docker-Anwendungen zu testen, einzusetzen und zu überwachen. Mithilfe von HPE-Werkzeugen für Lasttests und Performance Monitoring lasse sich des Weiteren Application Lifecycle Management für Apps und Micro-Services in Container-Form umsetzen. Dies funktioniere mit vollständiger Transaktionskontrolle über containerisierte sowie traditionelle Backend-Systeme, aber auch über Lasttests in der Cloud.

Mit HPE Sitescope können Unternehmen laut HPE sogenannte Docker Swarm Cluster verwalten und überwachen. Hierbei handele es sich um eine agentenlose Möglichkeit zur Überwachung von Anwendungen. Dazu wird eine Docker-Swarm-Adresse genutzt, um automatisiert einen Cluster-Plan zu erstellen. Auf verschiedenen Cluster-Ebenen überprüft diese Software, zu welchen Docker-Daemon die betriebenen Container sowie das Workload-spezifische Monitoring gehören.

HPE Codar für Docker soll auf Knopfdruck sogennantes “Continuous Deployment” von hybriden, teils traditionellen und teils containerisierten Workloads ermöglichen. Mit HPE Codar lassen sich Docker-Dateien und Bildformate zudem in den visuellen Applikations-Designer integrieren.

Das Docker Machine Plug-in für HPE Composable Infrastructure automatisiert die Nutzung der Docker-Container-Hosts von HPE OneView. Dadurch soll es IT- und DevOps-Abteilungen möglich sein, die für Docker-Umgebungen benötigte Infrastruktur direkt auf der Hardware bereitzustellen. Das Plug-in verwendet die Schnittstelle Composable Infrastructure API von HPE OneView. Als “Composable Infrastructure” bezeichnet HPE seinen Ansatz, Infrastruktur bedarfs- und verbrauchsgerecht bereitszustellen. Bis es tatsächlich soweit ist, ist es zwar für viele Firmen und auch für den Anbieter noch ein weiter Weg, mit den nun vorgestellten Neuerungen und der zusmamen mit dem Start von HPE angekündigten Roadmap ist der aber eingeschlagen und vorgezeichnet.

Die für Flash ausgelegten Speichersysteme HPE 3PAR StoreServ und die Software-definierten Speichersysteme HPE StoreVirtual Storage unterstützen nun den Einsatz von Docker-Containern in OpenStack-Umgebungen mithilfe der Flocker-Architektur von ClusterHQ. Damit können Docker-Nutzer Anwendungen die eine dauerhafte Speicherung erfordern containerisieren. Als Beispiel nennt HPE Datenbanken.

Ein Docker-Multi-Deployment. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Technologie. (Bild: Crisp-Research)
Ein Docker-Multi-Deployment. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Technologie. (Bild:
Crisp-Research)

Das Unternehmen liefert außerdem Support für Container-Umgebungen mit einem Rund-um-die-Uhr-Zugang zu einem globalen Netzwerk von Spezialisten. Überdies bietet eine Docker-Referenz-Architektur Hinweise, wie Docker zusammen mit dem Helion CloudSystem 9.0 eingesetzt werden kann, um Leistung, Skalierbarkeit und Management in großen, hybriden Clouds zu verbessern. Der Docker Reference Guide liefert zudem auf der Grundlage einer internen HPE-Docker-Implementierung Tipps, die den Prozess der Software-Entwicklung und der Software-Einführung auf der Grundlage von HPE BladeSystem verbessern soll.

[mit Material von Rainer Schneider, ZDNet.de]

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