Fujitsu stellt neue Primergy-Server vor

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Mit den neuen Primergy-Modellen X1330 M2, TX1320 M2 und RX1330 M2 richtet sich Fujitsu an die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Betrieben sowie Filialen.

Fujitsu stellt drei neue Primergy-Modelle vor. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen und Zweigstellen von Firmen sollen künftig diese Server nutzen. Der Primergy TX1330 M2 ist mit einem Prozessorsockel ausgerüstet. Der Tower-Server lässt sich wahlweise mit Intels Pentium-, Core-i3- oder Xeon-Prozessoren der Produktfamilie E3-1200v5 ausstatten. Damit eignet sich der Primergy TX1330 M2 laut Fujitsu etwa für klassische Server-Aufgaben wie Geschäftsanwendungen, Datenbanken sowie als Print- oder Fileserver in kleineren Installationen.

Da das Tower-Modell auch Unterstützung für bis zu vier herkömmliche PCI-Adapterkarten bietet, lässt es sich zudem für spezielle Anwendungsbereiche wie Telefon- oder Sicherheitssysteme einsetzen. Die DIMM-Steckplätze sind flexibel mit ECC-geschützten DDR4-Speichermodulen bestückbar, die zwischen 4 und 64 GByte groß sein dürfen. Außerdem finden darin bis zu 24 Storage-Laufwerke Platz. Per 6- oder 12-GBit/s-SATA lassen sich entsprechend viele, im laufenden Betrieb austauschbare Festplatten und SSDs im 2,5- oder 3,5-Zoll-Format einbauen.

Fujitsu Primergy TX1330 M2 ist mit Xeon-CPUs der Reihe E3-1200v5 und bis zu 64 GByte DDR4-RAM und 24 Storage-Laufwerken aufgerüstet werden. (Bild: Fujitsu)
Fujitsu Primergy TX1330 M2 ist mit Xeon-CPUs der Reihe E3-1200v5 und bis zu 64 GByte DDR4-RAM und 24 Storage-Laufwerken aufgerüstet werden. (Bild: Fujitsu)

Neben einer Auswahl an RAID-Controllern sollen auch redundante Lüfter und eine redundante Stromversorgungen für einen möglichst unterbrechungsfreien und abgesicherten Betrieb des Servers sorgen. Alternativ zur klassischen USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) offeriert Fujitsu hierzu auch eine integrierte USV, die es als “internes Fujitsu Battery Backup” bezeichnet. Sie soll in Form einer Nickel-Metallhydrid-Akkueinheit genau in den modularen Netzteilschacht des Systems hineinpassen, bis zu fünf Jahre lang halten und den Server bei Stromausfällen oder Spannungsschwankungen maximal eine Stunde lang mit Energie versorgen können.

Da etwa in Verkaufsräumen im Einzelhandel, in Büros oder in Ausstellungsräumen möglichst geräuscharmes Arbeiten gefordert ist, soll ein mithilfe von Fujitsus Cool-Safe Technik optimierter Luftstrom laut Anbieter möglichst geringe Lärmemissionen gewährleisten. Der 17,7 mal 56 mal 45,5 Zentimeter große Tower-Server sei demnach “so klein und leise, dass er sogar unter dem Schreibtisch platziert werden kann.”

Primergy TX1330 M2 lässt sich über einen Tower-to-Rack-Umrüstsatz in ein Serverschrankmodell umbauen. (Bild: Fujitsu)
Primergy TX1330 M2 lässt sich über einen Tower-to-Rack-Umrüstsatz in ein Serverschrankmodell umbauen. (Bild: Fujitsu)

Zur Verwaltung lässt sich für dieses, aber auch für die anderen Primergy-Modelle, die Fujitsu ServerView Suite verwenden, da sie Tools für die Installation und das Deployment sowie die permanente Statusüberwachung und Steuerung beinhaltet. Auf diese Weise sollen die Werkzeuge die Arbeit für den Administrator vereinfachen. Erwähnenswert ist zudem, dass sich die ursprüngliche Tower-Variante des TX1330 M2 mittels eines Tower-to-Rack-Umrüstsatzes und zugehörigen Anschlussoptionen in ein 48,3 mal 49,5 mal 17,5 Zentimeter großes Serverschrankmodell verwandeln lässt. An Server-Betriebssystemen werden unter anderem Windows Server 2012 sowie Lösungen von Red Hat und Suse unterstützt.

Neben dem Primergy TX1330 M2 hat Fujitsu auch den ebenfalls auf geringe Geräuschentwicklung ausgelegten Tower-Server Primergy TX1320 M2 vorgestellt. Laut Anbieter lässt sich das etwa auch von der Firmenzentrale aus verwaltbare Modell beispielsweise in Ladengeschäften oder Verkaufsräumen einsetzen und dort “dezent unter der Theke verstecken”.

Zudem eigne sich der ebenfalls zu den Intel-Xeon-Prozessoren der Reihe E3-1200v5 kompatible Server für Umgebungen mit strikten rechtlichen Vorgaben – etwa in Arztpraxen, Kliniken, Anwaltskanzleien oder bei Dienstleistern im Finanzsektor. Der Primergy TX1320 M2 bietet außerdem gleichermaßen Platz für bis zu 64 GByte DDR4-RAM sowie für maximal sechs Festplatten und SSDs. Optional steht zudem ein Backup-System bereit.

Der einzige Rack-Server unter den Neuvorstellungen ist der Primergy RX1330 M2 mit einem integrierten Prozessorsockel, der ebenfalls Intel-Xeon-CPUs der E3-1200-v5-Reihe sowie für bis zu 64 GByte DDR4-Arbeitsspeicher unterstützt. Ferner lassen sich in dem eine Höheneinheit belegenden Server bis zu zehn Festplatten oder SSDs in verbauen.

Der Primergy RX1330 M2 richtet sich auch an Anwender mit beschränktem IT-Budget. Zu seinen Anwendungsgebieten zählten unter anderem Datei-, Infrastruktur- und Kommunikationsanwendungen. Die Primergy-Servermodelle TX1330 M2, TX1320 M2 und RX1330 M2 sind ab sofort verfügbar. Deren Preise starten bei 899 Euro.

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