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Hewlett Packard Enterprise betreibt BASF-Rechenzentren

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Künftig wird Hewlett Packard Enterprise (HPE) die Rechenzentren des deutschen Chemiekonzerns BASF betreiben. Auch BASF-Mitarbeiter werden dabei ihren Arbeitgeber wechseln.

Der Chemiekonzern BASF lagert den Betrieb der eigenen Rechenzentren an Hewlett Packard Enterprise aus. Künftig soll HPE den Betrieb der beiden Rechenzentren am Stammsitz in Ludwigshafen sowie weitere weltweit verteilte Standorte übernehmen. BASF wird künftig dediziert bereitgestellte IT-Infrastrukturen von Hewlett Packard Enterprise nutzen. Finanzielle Details und Dauer dieser Vereinbarung wurden nicht bekannt.

Die Übertragung des Betriebs und der damit verbundenen Dienstleistungen an Hewlett Packard Enterprise soll noch im Dezember 2015 starten.

Im Zuge dieses Outsourcing-Deals werden auch weltweit rund 100 BASF-Mitarbeiter aus dem Bereich Rechenzentren, Server- und Speichersysteme zu Hewlett Packard Enterprise wechseln, davon sind derzeit etwa 80 Mitarbeiter bei der BASF Business Services GmbH in Ludwigshafen angestellt. Laut BASF wurden die Konditionen dieses Transfers mit dem Betriebsrat vereinbart.

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BASF will laut eigenen Aussagen durch die Auslagerung des IT-Betriebs die Agilität der Unternehmens-IT sicherstellen.

“Durch die Ausgliederung unserer Rechenzentren zu Hewlett Packard Enterprise können wir unsere Dienstleistungen in diesem Bereich noch flexibler an den Bedürfnissen der BASF-Gruppe ausrichten und zu wettbewerbsfähigen Konditionen erbringen”, sagt Dr. Robert Blackburn, President, Information Services & Supply Chain Operations, BASF. “Außerdem werden wir mit diesem neuen Modell die Cyber-Sicherheitsmaßnahmen stärken.” betont Blackburn.

Bei BASF sind zum Jahresende 2015 rund 113000 Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von über 74 Milliarden Euro. HPE Deutschland, die auch den Betrieb der BASF-Rechenzentren übernehmen wird, hatte noch im Oktober die Auslagerung von rund 1000 bis 1500 Stellen im Bereich Enterprise Services bekannt gegeben, über das HPE vor allem das Projektgeschäft, IT-Outsourcing und Beratung anbietet. Statt dessen wolle HPE in diesem Bereich künftig verstärkt mit externen Partnern zusammenarbeiten. Mitte November hatte HP zum letzten Mal als gemeinsames Unternehmen Zahlen vorgelegt. Der Ausblick für die Enterprise-IT-Sparte HPE ist eher verhalten. Zudem kündigte HPE an, sich aus dem Markt für Public Cloud zurückzuziehen.

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Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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