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Microsoft nennt Hardware-Spezifikationen für Azure Stack

Microsoft Azure Logo (Bild: Microsoft)
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Microsoft will im nächsten Jahr eine Technical Preview der Virtual Private Lösung Azure Stack vorstellen und nennt nun weitere Details für die Lösung.

Microsoft nennt erste Details für die Hardware-Anforderungen für den Preview von Azure Stack. Microsoft hat diese On-Premises- und Hybrid-Version von Azure im Mai auf der Konferenz Ignite angekündigt. Seit dem war über Microsofts Virtual-Private-Cloud-Lösung wenig Neues bekannt geworden.

Anwender können mit dem neuen Angebot Windows Azure auch innerhalb des eigenen Rechenzentrums betreiben. Microsoft positioniert dieses Produkt, das auf Windows Server 2016 basiert, für Anwender, die bereits die Vorteile der Cloud nutzen wollen, den Schritt in eine Public Cloud jedoch noch nicht vollziehen können oder wollen. Anwender können damit nicht nur die Hardware-Ressourcen besser auslasten, sondern auch bereits Anwendungen für Microsoft Azure innerhalb des eigenen Rechenzentrums nutzen.

Anwendungen, die für Microsoft Azure geschrieben wurden, sollen über Azure Stack auch innerhalb des eigenen Rechenzentrums betrieben werden können. (Bild: Microsoft)
Anwendungen, die für Microsoft Azure geschrieben wurden, sollen über Azure Stack auch innerhalb des eigenen Rechenzentrums betrieben werden können. (Bild: Microsoft)

Zudem profitieren Anwender von der Felxibilität und der hohen Skalierbarkeit der Lösung. So lassen sich beispielsweise Netzwerkkarten ohne Neustart des Systems hinzufügen. Mit Software Defined Storage lassen sich auch schnell neue Speicherkapazitäten zuschalten und mit Support für 40GbE können virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb migriert werden.

Jetzt teilt Microsoft mit, welche Hardware Anwender verwenden sollten, um Azure Stack zu betreiben. Es sollte mindestens 12 physische Rechenkerne und mindestens 96 GB RAM vorhanden sein. Empfohlen werden jedoch Systeme mit 16 Kernen. Als Disk-Laufwerk für das Betriebssystem sollte eine SSD oder HDD mit mindestens 200 GB und Support für System-Partitionen vorhanden sein. Am besten verwende man laut Microsoft man den Dell-Server R630 oder von HPE den Gen 9 Server DL 360, weil diese bereits seit einiger Zeit auf dem Markt sind. Es seien aber auch andere Servermodelle geeignet, die die Spezifikationen erfüllen.

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Allerdings soll das laut Microsoft lediglich eine Planungsgrundlage darstellen, wenn man im nächsten Jahr die Preview-Version von Azure Stack testen will. In einem Blog auf Microsoft Technet erklärt Jeffrey Snover, Technical Fellow bei Microsoft dazu: “Unser Ziel ist, Ihnen die Möglichkeit zu geben, Azure Stack Technical Preview in einem einzigen Server als Proof-of-Concept (POC) zu erleben.” Daher auch die unten genannte Konfiguration.

Derzeit ist Azure Stack noch nicht Teil des Previews von Windows Server 2016. Wie Snover aber in Aussicht stellt, soll sich das im nächsten Jahr ändern. Eigentlich war der erste Preview von Azure Stack bereits für den Spätsommer geplant.

Allerdings dürfte es für die wenigsten Anwender interessant sein, Azure Stack in einem einzelnen Server zu betreiben. Daher betont Microsoft auch, dass sich die Spezifikationen bei weiteren Releases noch ändern könnten.

 

Component

Minimum

Recommended

Compute: CPU Dual-Socket: 12 Physical Cores Dual-Socket: 16 Physical Cores
Compute: Memory 96 GB RAM 128 GB RAM
Compute: BIOS Hyper-V Enabled (with SLAT support) Hyper-V Enabled (with SLAT support)
Network: NIC Windows Server 2012 R2 Certification required for NIC; no specialized features required Windows Server 2012 R2 Certification required for NIC; no specialized features required
Disk drives: Operating System 1 OS disk with minimum of 200 GB available for system partition (SSD or HDD) 1 OS disk with minimum of 200 GB available for system partition (SSD or HDD)
Disk drives: General Azure Stack POC Data 4 disks. Each disk provides a minimum of 140 GB of capacity (SSD or HDD). 4 disks. Each disk provides a minimum of 250 GB of capacity.
HW logo certification Certified for Windows Server 2012 R2

Storage considerations

Data disk drive configuration: All data drives must be of the same type (SAS or SATA) and capacity.  If SAS disk drives are used, the disk drives must be attached via a single path (no MPIO, multi-path support is provided)
HBA configuration options:
     1. (Preferred) Simple HBA
2. RAID HBA – Adapter must be configured in “pass through” mode
3. RAID HBA – Disks should be configured as Single-Disk, RAID-0
Supported bus and media type combinations

  •          SATA HDD
  •          SAS HDD
  •          RAID HDD
  •          RAID SSD (If the media type is unspecified/unknown*)
  •          SATA SSD + SATA HDD**
  •          SAS SSD + SAS HDD**

* RAID controllers without pass-through capability can’t recognize the media type. Such controllers will mark both HDD and SSD as Unspecified. In that case, the SSD will be used as persistent storage instead of caching devices. Therefore, you can deploy the Microsoft Azure Stack POC on those SSDs.

** For tiered storage, you must have at least 3 HDDs.

Example HBAs: LSI 9207-8i, LSI-9300-8i, or LSI-9265-8i in pass-through mode

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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