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Raytheon übernimmt Firewall-Sparte von Intel

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Intel Security trennt sich von der Sparte für Firewalls. Käufer ist Raytheon, das erst vor etwa einem Jahr den größeren Konkurrenten Websense übernommen hatte.

Stonesoft, die Firefall-Sparte von Intel Security, hat einen Abnehmer gefunden. Raytheon Websense übernimmt die Unternehmenssparte. Und um die Integration der Unternehmen zu unterstreichen soll das neue Unternehmen künftig unter dem Namen Forcepoint auftreten.

Über den Kaufpreis für Stonesoft wurde Stillschweigen bewahrt. Intel Security selbst, das damals noch den Namen McAfee trug, hatte vor knapp drei Jahren 389 Millionen in bar gezahlt. Damals sagte es, es wolle mit der finnischen Security-Firma die Position im Bereich Netzwerksicherheit ausbauen. Stonesoft hatte bei der Übernahme etwa 6500 Kunden.

Die Marke Forcepoint tritt mit drei neuen Kernprodukten an: Stonesofts Next Generation Firewall, SureView Insider Threat, das die User mit dem größten Risikofaktor identifizieren soll, und die Cloud-Plattform Triton zur Absicherung von Office 365. Diese soll nun auf Microsoft Azure gehostet werden.

Für Bestandskunden von Raytheon, Websense und Stonesoft wird sich bis zum Auslaufen des Vertrags nichts ändern. Allerdings habe die Kundschaft jetzt den Vorteil, mit einem weit größeren und solideren Sicherheitsdienstleister zusammenzuarbeiten, erklärte Forcepoint-Vizepräsident Maury Garavello, der bisher elf Jahre für Websense tätig ist. “Das heißt, dass wir in Zukunft nichts fürchten müssen. Wir sind superstabil und haben viele Jahre Wachstum vor uns.”

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Raytheon Websense wird durch den Zukauf von Stonesoft zu Forcepoint. (Bild: Raytheon Websense)

Der neue Name war ihm zufolge erforderlich, weil jeder der drei Teile große Bekanntheit vorweisen konnte. “Wenn man drei solche Firmen verschmilzt, alle mit einer eigenen starken Marke, und zugleich dem Markt einen neuen Ansatz vermitteln will, dann ist eine Umbenennung ziemlich wichtig, um Kunden und Partnern zu kommunizieren, was man vorhat.”

Für den Kauf des größeren Konkurrenten Websense hatte sich Raytheon 2015 mit der Investmentfirma Vista Equity Partners zusammengetan. Es zahlte selbst 1,57 Milliarden Dollar für einen Anteil von 80,3 Prozent. Die verbleibenden 19,7 Prozent erhielt Vista Equity für 335 Millionen Dollar, insgesamt betrug der Kaufpreis damit 1,9 Milliarden Dollar. Den Gesamtwert von Raytheon Websense setzt es selbst mit 2,3 Milliarden Dollar an.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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