IBM übernimmt mit Aperto Berliner Digital-Agentur

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IBM Logo (Bild: IBM)

Um der steigenden Nachfrage nach Digitalisierungs-Services besser gerecht werden zu können, plant IBM zum ersten Mal den Zukauf einer Digital-Agentur in Europa.

aperto_logo_338IBM gibt die Übernahme der Digital-Agentur Aperto. Damit wolle IBM die Kapazitäten im Bereich Experience Design ausbauen. Diese will IBM mit Analytics und Cognitive Computing erweitern. Nach der Übernahme des 300 Mitarbeiter starken Unternehmens, soll die 1995 gegründete Agentur ein Teil von IBM Interactive Experience (IBM iX) werden.

IBM übernimmt damit innerhalb weniger Tage zwei Kreativ- und Digitalagenturen. Erst vergangene Woche teilte IBM mit, die US-Agentur Resource/Ammirati übernehmen zu wollen. Nach den aufsichtsrechtlichen Prüfungen soll die Übernahme von Aperto noch im laufenden Quartal abgeschlossen werden. Finanzielle Details des Kaufs teilt IBM nicht mit.

Das Aperto-Management: COO Stefan Hagen, Creative Leader Daniel Simon, CEO und Gründer Dirk Buddensiek und Business Strategist Kai Grossmann. Künftig soll die Agentur mit Niederlassungen in Berlin, Basel und Bejing Teil von IBMs Atgentur-Sparte iX werden. (Bild: Aperto)
Das Aperto-Management: COO Stefan Hagen, Creative Leader Daniel Simon, CEO und Gründer Dirk Buddensiek und Business Strategist Kai Grossmann. Künftig soll die Agentur mit Niederlassungen in Berlin, Basel und Bejing Teil von IBMs Atgentur-Sparte iX werden. (Bild: Aperto)

Als Teil von IBM iX (Interactive Experience) werden die mehr als 300 Mitarbeiter von Aperto auch weiterhin bestehende Kunden wie Airbus Group, Volkswagen oder Siemens bedienen. IBM iX ist mit 25 Büros derzeit eine der größten Digitalagenturen der Welt, die Kunden wie Jaguars Landrover, Citi oder Wimbledon unterstützt.

“Nach 20 Jahren in der Branche freuen wir uns, unsere Kräfte nun mit IBM iX, der größten Digitalagentur der Welt, zu bündeln”, kommentiert Dirk Buddensiek, CEO und Gründer von Aperto. “Durch die Experten des iX-Teams, die Transformationsarbeit von IBM im Cognitive-Bereich sowie die Vorreiterrolle bei den Themen Cloud, Mobile und Analytics wird dieser Schritt viele neue Türen öffnen – für unsere Mitarbeiter genauso wie für unsere Kunden.”

IBM sieht offenbar wachsenden Bedarf an Digital-, Kreations- und Design-Kompetenzen im Markt. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich diese Nachfrage wird in den nächsten Jahren voraussichtlich noch deutlich erhöhen wird, vor allem angetrieben von der Tatsache, dass sämtliche Branchen nach neuen Interaktionsformen mit Kunden und Mitarbeitern suchen.

 

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