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MariaDB bekommt neue Sicherheitsfeatures

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Mehr Hochverfügbarkeit sowie neue Sicherheitsfunktionen sollen die neue Version des MySQL-‘Forks’ MariaDB für Unternehmensanwender noch attraktiver machen.

MariaDB stellt den Spring Release der gleichnamigen Datenbank vor. Mit diesem Upgrade bekommt die Datenbank vor allem neue Sicherheitsfunktionen, die die quelloffene Datenbank gegen Angriffe auf Anwendungs- und Netzwerkebene schützen sollen. Über ein verbessertes Pooling wird auch die Hochverfügbarkeit der Datenplattform verbessert.

Die neue Version soll in den nächsten Wochen verfügbar werden.

Höhere Verfügbarkeit erhält die kommerzielle Plattform unter anderem auch durch die Integration mit Garlera Cluster-Technologie, die Synchronous Replication und active-active Mulit-Master-Topologien für Datenbank-Server liefert. Darüber hinaus sorgt auch ein Verbindungs-Pooling und ein automatisches Failover für optimierte Verfügbarkeit.

Neue Funktionen im MariaDB Spring Release 2016 sorgen für bessere Verfügbarkeit. (Bild: MariaDB Corporation)
Neue Funktionen im MariaDB Spring Release 2016 sorgen für bessere Verfügbarkeit. (Bild: MariaDB Corporation)

Unternehmenskritische Anwendungen profitieren darüber hinaus von mehr als einem Dutzend Leistungsverbesserungen in der Transaktionsverarbeitung, wie etwa verschiedene Optimierungen innerhalb von InnoDB, im Bereich der Speicherverwaltung zur Beschleunigung von Abfragen oder neuen Erweiterungen in dem Community-Projekt WebScaleSQL.

Beim Thema Sicherheit sorgt die MariaDB Corporation mit neuen Funktionen und neuen Verschlüsselungen beispielsweise gegen SQL-Injections und DoS-Angriffen. Kunden können das Risiko von Datenschutzverletzungen durch das Speichern von Verschlüsselungs-Schlüsseln in einem unabhängigen Key-Management-System ihrer Wahl, einschließlich Eperi und AWS, reduzieren. Sie können auch wirkungsvollere Kerberos-Authentifizierung, Plugins zur Passwort-Validierung und rollenbasierte Zugriffskontrolle nutzen.

Teile der Innovationen bei MariaDB Enterprise entstanden zusammen mit der MariaDB Open-Source-Community.

“Unsere Kunden und die Nutzer-Community sind unsere Inspiration, Wegweiser und unsere Partner bei der Entwicklung einer Datenbank-Software, die neue Möglichkeiten nutzt und Sicherheitsbedrohungen, denen alle Unternehmen ausgesetzt sind, vorweg nimmt. Proprietäre Lösungen kommen da nicht mit”, kommentiert Michael Howard, CEO der MariaDB Corporation.

Der kommerzielle Anbieter bietet jetzt auch den neuen Service MariaDB Security Audit, über den Anwender Sicherheitsschwachstellen in einer Datenbank-Installation aufspüren können. Das Unternehmen unterstützt Kunden auch dabei, die gesamte Sicherheitsfunktionalität von MariaDB auszunutzen.

Anwender, die die kommerzielle Variante von MariaDB erwerben, bekommen  nicht nur verschiedene Daten-Konnektoren für Unternehmensanwendungen und den Datenbank-Proxy MaxScale sowie weitere Datenbank-Management-Plugins und auch ein umfangreiches Support-Angebot.

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Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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