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Haven – HPE liefert Mashine-Learning als Service

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Interessenten können die Big-Data-Lösung kostenlos testen. Bereitgestellt wird der neue HPE-Service über Microsoft Azure.

Maschinelles Lernen gibt es jetzt von Hewlett-Packard Enterprise (HPE) als den neuen Service Haven OnDemand. Der Service bietet Programmierschnittstellen (APIs) und Dienste für maschinelles Lernen. HPE stellt den Dienst über Microsoft Azure bereit. Entwickler und Unternehmen können damit Mobil- und Enterprise-Anwendungen zur automatisierten Datenauswertung erstellen.

HPE Haven OnDemand biete mehr als 60 APIs und Services für Datentypen wie Text, Audio, Bilder, Video, Social-Media- und Web-Inhalte. Diese können über Deep-Learning-Techniken ausgewertet werden. Geeignete Daten seien laut HPE Geschäfts- und Maschinendaten wie auch unstrukturierte oder nutzergenerierte Informationen.

Die On-Demand-Variante der 2013 gestarteten Big-Data-Plattform Haven hatte HP Ende 2014 auf seiner Kundenkonferenz Discover in Barcelona angekündigt. In der seitdem laufenden Betaphase registrierten sich nach Unternehmensangaben mehr als 12.750 Entwickler für das Angebot, die wöchentlich Millionen API-Abrufe generierten. Diese Nutzer hätten auch Feedback geliefert, der in die Entwicklung der OnDemand-Lösung eingeflossen ist.

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Zu deren Bestandteilen zählen der Big-Data-Analytics-Service Vertica OnDemand sowie der Dienst IDOL OnDemand, der die gleichnamige Datenverarbeitungsmaschine beispielsweise für Kontextsuche, Sentimentanalyse und Gesichtserkennung nutzt.

Zum Funktionsumfang von HPE Haven OnDemand gehören eine fortschrittliche Textanalyse, die den grundlegenden Sinn eines Textes erfassen soll, eine Formatumwandlung (einschließlich Texterkennung aus einem Bild), eine kontextsensitive Suche, Bild– und Gesichtserkennung, Knowledge-Graph-Analyse, Datenvorhersage und darauf basierende Empfehlungen sowie Spracherkennung mit Unterstützung von über 50 Sprachen.

Interessenten können die als Freemium-Modell angebotene Machine-Learning-as-a-Service-Lösung zunächst kostenlos testen. Die Gratisversion umfasst eine Ressourceneinheit und 10.000 API-Einheiten. Die Einstiegsvariante “Explorer” mit einer Ressourceneinheit und 20.000 API-Units kostet 10 Dollar pro Monat. Die Stufe “Innovator” für 85 Dollar im Monat beinhaltet 10 Ressourceneinheiten und 50.000 API-Einheiten. Für monatlich 315 Dollar erhalten Kunden mit dem Abopaket “Entrepreneur” 35 Ressourceneinheiten und 120.000 API-Einheiten. Für eine weitere Ressource und zusätzliche 10.000 API-Einheiten berechnet HPE je nach gewählter Stufe nochmals 15, 13 respektive 10 Dollar. Zur Einführung des Angebots bekommen alle zahlenden Kunden in den ersten drei Monaten zudem 50.000 API- und 15 Ressourceneinheiten gratis dazu. Enterprise-Kunden müssen sich für eine individuelle Preisgestaltung direkt mit HPE in Verbindung setzen.

“HPE Haven OnDemand demokratisiert Big Data, indem es die Kraft des maschinellen Lernens, die bisher gut ausgebildeten Datenwissenschaftlern vorbehalten war, der Mainstream-Entwicklergemeinschaft zur Verfügung stellt”, kommentiert Colin Mahony, Senior Vice President und General Manager von HPE Big Data. “Jetzt kann jeder unseren einfach zu nutzenden Clouddienst einsetzen, um viele verschiedene Daten zu sammeln und Anwendungen zu schaffen, die neue Einblicke gewähren, das Geschäft differenzieren, Kunden erfreuen und einen Wettbewerbsvorteil bringen.”

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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