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Osram migriert in die IBM-Cloud

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Über 400 SAP- und Non-SAP-Systeme will der Leuchtmittelhersteller Osram künftig in der Cloud-Infrastruktur von IBM betreiben.

Osram, der Münchner Leuchtmittelspezialist, will große Teile der eigenen IT-Infrastruktur in die Cloud von IBM migrieren. So werde die Osram Cloud in einem Rechenzentrum in Ehningen bei Stuttgart betrieben werden.

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Osram geht mit der Zeit: Statt einfach nur Leuchtmittel zu vertreiben, investiert das Münchner Unternehmen in Lösungen und Apps. Eine Migration in die Cloud der wichtigsten Systeme soll dem Unternehmen mehr Flexibilität ermöglichen. (Bild: Osram)

Auch das über 100-jährige Unternehmen Osram steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Immer mehr wird der Markt von neuen LED-Lampen aber auch von modernen Beleuchtungslösungen bestimmt.

Daher wolle sich Osram auf Kernkompetenzen fokussieren und wird dafür Cloud Managed Services (CMS) von IBM beziehen. Mit CMS bietet IBM schlüsselfertige Hosting-Lösungen für verschiedene Business-Anwendungen, über die Anwender mehr oder weniger sofort starten können.

 

Mehr als 400 Cloud Managed Services werde IBM für Non-SAP-Systeme und SAP-Anwendungen im IBM Rechenzentrum in Ehningen bei Stuttgart sowie in Hortolandia in Brasilien für die weltweit rund 33.000 Mitarbeiter bereitstellen. Das Unternehmen hatte im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 5,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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IBM kann durch den Standort in Deutschland sicherstellen, dass die deutschen Richtlinien zu Datenschutz und Sicherheit eingehalten werden. Da auch Osram international vertreten ist, profitiert das Unternehmen von den weltweit etwa 50 Cloud-Rechenzentren von IBM.

Durch den Schritt in die Cloud hofft Osram, schneller auf Trends wie Digitalisierung, Mobilität oder Urbanisierung reagieren zu können. Gleichzeitig sollen so auch kognitive Technologien wie Watson künftig in der Unternehmensstrategie eine größere Rolle spielen.

Osram wolle den Einsatz von Laserlicht im Auto vorantreiben, was mehr Leuchtdichte bei kleinerer Bauart verspricht. Außerdem hat Osram für ein intelligente Lichtmanagement in Häusern und Gebäuden das System LIGHTIFY entwickelt. Über eine mobile App lassen sich vernetzte LED-Beleuchtungen in Haus, Büro oder Produktionshalle via Smartphone oder Tablet steuern.

“Die Cloud ist für uns die perfekte IT-Ressource, um unsere Infrastruktur auf ein solides und flexibles Fundament zu stellen und schnell auf Veränderungen reagieren zu können”, kommentiert Kian Mossanen, CIO der OSRAM Licht AG. “Mit IBM als Cloud-Partner verfügen wir nicht nur global über eine einheitliche und sichere IT-Infrastruktur, sondern können auch schneller als bisher von IT-Trends wie dem Internet der Dinge oder Cognitive Computing profitieren.”

IBM hat vor wenigen Wochen auch die Gründung einer neuen Watson-IoT-Einheit bekannt gegeben, deren Hauptsitz ebenfalls in München sein wird. 

TIPP: Lesen Sie auch unseren Artikel: “Die zehn wichtigsten Fakten zur CeBIT“, oder testen Sie Ihr Wissen über die wichtigste IT-Messe der Welt mit unserem Quiz auf silicon.de!

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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