Interhyp steigt auf Windows 10 um

BetriebssystemWorkspace

Interhyp, Vermittler privater Baufinanzierungen, startet den unternehmensweiten Umstieg auf Windows 10 und Office 2016. Neben Verbesserungen der IT-Leistung und -Sicherheit ist die geplante Integration von mobilen Endgeräten ein wesentlicher Grund für die Migration auf Windows 10. Die Gesamtprojektdauer beträgt 6 Monate.

Die Interhyp AG, der größte Kreditvermittler für Immobilienfinanzierungen in Deutschland, modernisiert Microsoft zufolge seine IT-Infrastruktur und befindet sich aktuell im Roll-Out auf Windows 10 Enterprise. Gleichzeitig erfolgt auch der Wechsel von Office 2013 auf Office 2016. Neben Verbesserungen der IT-Leistung und -Sicherheit ist die geplante Integration von mobilen Endgeräten ein wesentlicher Grund für die Migration auf Windows 10. Nach einer Gesamtdauer von sechs Monaten soll das Projekt bis zur Jahresmitte abgeschlossen sein. Nach dem Abschluss der Migration können dann potentiell mehr als 1.200 Mitarbeiter an über 90 Standorten auf die neueste Windows-Version zugreifen.

Interhyp hatte bislang Windows 7 Enterprise und Office 2013 Professional im Einsatz. Im Rahmen des Windows 10 Technology Adoption Program (TAP) wurde die neue Windows Generation frühzeitig über ein fünfköpfiges Projektteam evaluiert. So begannen schließlich im Herbst 2015 die Vorbereitungen zum unternehmensweiten Wechsel auf Windows 10 und Office 2016. Damit bei der Migration von Dateien, Programmen und Einstellungen keine Altlasten ins neue System übertragen werden, wird der Wechsel zum neuen Betriebssystem in Form eines direkten Umstiegs via System Center Configuration Manager durchgeführt. “Das Inplace-Upgrade geht schneller, ein Roll-Back ist jederzeit möglich und die bestehenden Einstellungen gehen nicht verloren”, sagt Fredrik Brandl, System Engineer & Projektleiter bei Interhyp.

Interhyp stellt auf Windows 10 um (Bild: Microsoft)
Interhyp stellt auf Windows 10 um. (Bild: Microsoft)

Die Mitarbeiter arbeiten nach dem Upgrade wieder mit den gewohnten Programmen, was laut Interhyp zu einer hohen Akzeptanz bei den Anwendern führt: “Das User-Feedback war durchweg positiv, weil dank Inplace-Upgrade mit den gewohnten Programmen und Einstellungen gearbeitet werden kann”, fasst Brandl zusammen.

Interhyp will mit den neuen Generationen von Windows und Office nicht nur die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der vorhandenen IT-Lösungen optimieren, sondern plant auch den gezielten Einsatz neuer Technologien. “Wir legen großen Wert darauf, die jeweils neuesten Technologien zu verwenden und implementieren als Early Adopter die Microsoft-Lösungen oft sehr früh”, berichtet Oliver Winkler, Leiter Windows Services. “Neben Verbesserungen bei Performance und Sicherheit ist die optimale Integration von mobilen Endgeräten ein wesentlicher Grund für die Migration zu Windows 10”, so Winkler weiter. Windows 10 unterstützt neben der gewohnten Tastatur- und Mauseingabe auch die Nutzung von diversen Geräteklassen via Touch-Eingabe und bietet der Firmen-IT Microsoft zufolge umfassende Optionen für die sichere und einfache Integration mobiler Endgeräte.

Neben dem geplanten Einsatz von Tablets soll künftig an allen Interhyp-Standorten Miracast für drahtloses Projizieren von Inhalten zum Einsatz kommen. Ziel von Interhyp ist außerdem der unternehmensweite Einsatz des neuen Browsers Microsoft Edge.

“Windows 10 wurde speziell für moderne Unternehmensanforderungen entwickelt”, so Oliver Gürtler, Leiter Geschäftsbereich Windows bei Microsoft Deutschland. “Das stößt auf große Nachfrage: Bislang ist die neueste Windows Generation das am schnellsten wachsende Betriebssystem: Mehr als 90 Prozent unserer Unternehmenskunden in Deutschland befinden sich in der Evaluationsphase mit Windows 10. Windows 10 für Unternehmen ist damit bereits heute eine Erfolgsgeschichte.”

Das Interhyp-Projekteam mit Mathias Högerl, Oliver Winkler, Dieter Zillmann, Marcel Glaser, Fredrik Brandl und Michael Döring (von links nach recht). (Bild: Interhyp)
Das Interhyp-Projekteam mit Mathias Högerl, Oliver Winkler, Dieter Zillmann, Marcel Glaser, Fredrik Brandl und Michael Döring (von links nach recht). (Bild: Interhyp)

Die neue Windows-Generation bietet Microsoft zufolge neben innovativen Funktionen höchste Sicherheitsstandards, eine flexiblere Verwaltung sowie ein vereinfachtes Deployment. Firmen sollen auch durch den Windows Store for Business profitieren, der den IT-Verantwortlichen flexible Möglichkeiten zum Verwalten und Bereitstellen von Anwendungen auf Windows 10-Geräten erlaubt. Unternehmen können über den Store ihre bevorzugte Distributionsmethode direkt für jede App wählen oder Anwendungen in einem geschlossenen Shop-System firmenweit veröffentlichen.

Mit Windows Update for Business sollen IT-Abteilungen zudem die volle Kontrolle über das Ausrollen von Updates innerhalb ihrer Betriebe erhalten. Windows 10 gibt der IT zudem alle Funktionen für das Mobile Device Management an die Hand, das die einfache Einbindung von Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets im Rahmen der Firmenrichtlinien ermöglicht. Im Rahmen von „Windows as a Service“ wird das Betriebssystem kontinuierlich weiterentwickelt und ist so immer auf dem neuesten Stand.

Die Interhyp AG ist eine Tochtergesellschaft der niederländischen ING Groep und vergibt selbst keine Immobilienkredite, sondern vermittelt Kunden Finanzierungslösungen von über 400 Banken, Bausparkassen, Sparkassen und Versicherungen.