Microsoft bringt Remote-Desktop-App für Windows 10

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Nachdem sie die Vorschauphase verlassen hat, ersetzt die neue Variante für Desktops und Mobilgeräte nun die 8.1-Ausgaben. Damit haben Anwender aus der Ferne Zugang zu einem Windows-PC und dessen Ressourcen – vorausgesetzt, sie besitzen die erforderlichen Lizenzen. Allerdings sind noch nicht alle Funktionen der Vorgängerversion implementiert.

Die Windows-10-Ausgaben von Microsofts Remote-Desktop-App für PCs, Tablets und Windows Phones haben die Vorschauphase hinter sich gelassen und stehen in der finalen Version bereit. Anwender haben damit aus der Ferne Zugang zu einem Windows-Rechner und dessen Ressourcen. Die Apps unterliegen jedoch komplexen Lizenzbedingungen: Es werden sowohl Lizenzen für den Client-Zugriff (CAL) als auch für eine unterstützende Back-End-Infrastruktur gebraucht.

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Remotedesktop-App für Windows 10 Mobile (Bild: Microsoft)

Die neuen Remote-Desktop-Apps sind Programme, die für die Universal-Windows-Plattform (UWP) konzipiert sind. In den nächsten Wochen werden sie die bisherigen Windows-8.1-Varianten ersetzen.

Besonders interessant ist bei der Windows-Phone-Version der Remote-Desktop-App die Unterstützung der Continuum-Funktion von Windows 10. Dadurch können Nutzer nicht nur UWP-Applikationen auf einem großen Monitor verwenden, sondern zum Beispiel auch auf die Vollversion von Office und andere Win-32-Programme zugreifen.

Microsoft zufolge werden beim Wechsel von der Windows-8.1- auf die Windows-10-Variante der Remote-Desktop-App viele, wenn auch nicht alle Nutzereinstellungen übernommen. Denn der Nachfolger unterstützt einige Funktionen der älteren Version bislang noch nicht. Dazu gehören mehrere gleichzeitige Verbindungen, Umleitungen für Drucker und Smartcards, Mikrofon-Support sowie sich dynamisch ändernde Auflösungen und Bildschirmrotation.

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Die Windows-10-Variante der Remote-Desktop-App ersetzt die 8.1-Ausgaben (Bild: Microsoft).

Wer schon die 8.1-Ausgabe unter Windows 10 installiert hat, bekommt automatisch ein Update auf die Windows-10-Variante. Parallel offeriert Microsoft aber nach wie vor eine Preview-Variante, mit der Anwender neu entwickelte Funktionen ausprobieren können. Für gewöhnlich enthält diese aber noch einige Fehler und läuft weniger stabil.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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