Kostenloser Sicherheitsscanner für IoT

M2MNetzwerke

Privatanwender können mit dem BullGuard-IoT-Scanner die Sicherheit von vernetzten Geräten überprüfen. Findet der Scanner ein Leck auf einem Gerät, liefert er weitere Details.

BullGuard startet einen kostenlosen IoT Scanner. Damit können Verbraucher überprüfen, ob ihre mit dem Internet verbundenen Geräte und Netzwerke sicher sind. Das Tool zeigt schnell auf, welche Geräte für Hacker Angriffsmöglichkeiten bieten. Wird ein Leck auf einem Gerät identifiziert, liefert der Scanner weitere Details.

Für die Analyse von Geräten greift der BullGuard IoT Scanner zunächst auf die Daten von Shodan.io zu. Shodan.io ist eine Suchmaschine für internetfähige Geräte. Zu den vernetzten Geräten liefert die Suchmaschine einen Sicherheitsstatus. Anwender können so beispielsweise prüfen, ob ihr SmartTV oder das Babyfon als Angriffspunkt für Hacker in Frage kommt.

Warnung: Der BullGuard-IoT-Scanner warnt den Anwender davor, dass sein Netzwerk für Hacker über das Internet sichtbar ist. (Bild: BullGuard)
Warnung: Der BullGuard-IoT-Scanner informiert den Anwender darüber, dass das eigene Netzwerk für Hacker über das Internet sichtbar ist. (Bild: BullGuard)

Findet der BullGuard-Scanner Einträge, dann ergänzt er sie mit weiteren Informationen in einem Sicherheitsreport. Die Anwender dieses Scanners können zudem diese Ergebnisse mit Freunden oder Bekannten teilen, damit diese ebenfalls ihre Geräte absichern können. BullGuard liest dabei Informationen aus dem eigenen Netzwerk aus. Auch Unternehmensnetzwerke lassen sich auf diese Weise einer schnellen Kontrolle in einem Web-Interface unterziehen.

In einem IoT-Guide gibt der Sicherheits-Spezialist grundlegende Ratschläge, wie sich die IoT-Geräte absichern lassen können oder diese für Hacker unsichtbar gemacht werden können.

“Das Internet der Dinge hat sich rasend schnell von einem ‘early adopter’-Markt hin zum Mainstream entwickelt”, sagt Paul Lipman, CEO von BullGuard. Damit steigen natürlich auch die Sicherheitsrisiken für die Verbraucher, so Lipman. Hier wolle sein Unternehmen mit dem IoT-Scanner einen Beitrag leisten.

In einem deutschen Forschungsprojekt wird derzeit an einer universellen Schwachstellenerkennung für IoT gearbeitet. Forscher der Universität Bochum wollen damit automatisch Sicherheitslücken von vernetzten Geräten im Binärcode aufspüren – und das unabhängig davon, welcher Prozessor in den Geräten arbeitet.

Tipp: Lesen Sie zum Thema IoT auch unser umfangreiches Special auf silicon.de!

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen