Blackberry soll an drei neuen Android-Smartphones arbeiten

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Die neuen Blackberry-Modelle tragen die Codenamen Neon, Argon und Mercury. Das Mercury kommt wie das Priv mit physischer Tastatur, die fest unterhalb des Displays sitzt. Sie neuen Geräte sollen zwischen August und dem ersten Quartal 2017 in den Handel kommen.

Einem Bericht des bekannte Leakers Evan Blass zufolge, der inzwischen für VentureBeat arbeitet, entwickelt Blackberry drei neue Android-Smartphones. Die Geräte, die unter den Codenamen Neon, Argon und Mercury laufen, sollen laut seinen Quellen verschiedene Formfaktoren und auch Preislagen abdecken.

So soll das Neon mit einem wettbewerbsfähigen Preis Verbraucher und Enterprise-Kunden ansprechen. Es soll spätestens im August erhältlich sein. Mit dem Argon spricht Blackberry ebenfalls Business-Nutzer sowie technikbegeisterte Verbraucher an. Im ersten Quartal 2017 soll dann auch das Mercury in den Handel kommen. Aufgrund der physischen Tastatur und des großen Akkus sollte es vor allem das Interesse von Nutzern wecken, die auf der Suche nach einem Gerät für den geschäftlichen Einsatz sind.

Blackberry (Bild: Blackberry)
Blackberry (Bild: Blackberry)

Beim Neon, das laut Bericht als erstes verfügbar sein wird, soll es sich um ein Smartphone mit 5,2-Zoll-Display mit HD-Auflösung und ohne physische Tastatur handeln. Das Gehäuse soll mit einen Metallrahmen mit einer Rückseite aus Kunststoff ausgestattet sein. Angetrieben wird es von einem Qualcomm Snapdragon 617. Zum weiteren Equipment sollen 3 GByte RAM, 16 GByte Speicher und ein 2610 mAh starker Akku gehören, der QuickCharge 2.0 unterstützt. Die Kamera auf der Rückseite soll 13 Megapixel auflösen, die auf der Vorderseite 8 Megapixel.

Das als Argon bezeichnete Gerät ist ein 5,5-Zoll-Smartphone mit QHD-Display. Es soll von einem Snapdragon 820 von Qualcomm angetrieben werden, 4 GByte RAM, 32 GByte Speicher und einen Akku mit einer Kapazität von 3000 mAh und QuickCharge 3.0 an Bord haben. Blackberry stattet das Gerät wohl zudem mit einem Fingerabdruckscanner und einem USB-Typ-C-Anschluss aus. Desweiteren ist eine 21-Megapixel-Kamera auf der Rückseite verbaut. Das Blackberry Priv verfügt im Vergleich dazu über einen 18-Megapixel-Sensor.

Das intern als Mercury bekannten Smartphone soll eine physische Tastatur erhalten, die sich aber nicht ausziehen lässt. Sie befindet sich fest unterhalb des Displays, das aus diesem Grund nur 4,5 Zoll groß ist. Der Bildschirm des Mercury bietet wie auch der des Neon eine Full HD-Auflösung – jedoch im Format 3:2. In das Aluminium-Gehäuse des Mercury integriert Blackberry neben einem Snapdragon 625 noch 3 GByte RAM, 32 GByte Speicher und eine 18-Megapixel-Kamera. Für die Stromversorgung ist ein 3400-mAh-Akku zuständig.

Blackberry scheint das Smartphone-Geschäft offenbar noch nicht aufgegeben zu haben. Die Sparte Software and Services machte im ersten Fiskalquartal allerdings erstmals ebenso viel Umsatz wie die Gerätesparte. Die Smartphone-Umsätze schrumpften nach GAAP um 57 Prozent auf 152 Millionen Dollar. Es bleibt abzuwarten, ob die schrittweise Ausweitung des Sortiments diese Entwicklung aufhalten kann.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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