Seagate stellt Festplatten-Serie Guardian mit Kapazitäten bis zu 10 TByte vor

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Die Guardian-Serie eignet sich für die Verwendung in Notebooks, Desktops, Netzwerkspeicher sowie zur Aufzeichnung in Überwachungssystemen. In der Serie Guardian bietet Seagate künftig die Modelle Barracuda Pro, Ironwolf und Skyhawk sowie mit Barracuda und Firecuda auch kleinere Ausführungen an.

Seagate hat die Festplatten-Serie “Guardian” vorgestellt. Sie besteht aus den mit Kapazit#äten bis zu 10 TByte erhältlichen Modellen Barracuda Pro, Ironwolf und Skyhawk sowie den nur mit gringeren Kapazitäten verfügbaren Ausführungen Barracuda und Firecuda. Die beiden Barracuda-Varianten sowie die Firecuda-Hybridlaufwerke sind für den Desktop-Betrieb gedacht. Die Platten mit der Bezeichnung “Ironwolf” hat Seagate für die Anforderungen von Netzwerkspeichern konzipiert, die Skyhawk-Modelle für die von Video-überwachungssystemen.

Die 10-TByte-Festplatten sind laut Hersteller mit einer neuen Funktion namens Multi-Tier Caching (MTC) ausgerüstet. Dabei handle es sich um eine “intelligente Caching-Architektur zur Performance-Verbesserung”. Das ebenfalls neue “AgileArray” soll durch Fehlerkorrektur, zweidimensionales Auswuchten sowie Energiemanagement ebenfalls zur Leistungssteigerung beitragen. Laut Hersteller ist die 10 TByte große Ironwolf ab sofort bei Onlinehändlern wie Alternate, Amazon und Cyberport erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 479,90 Euro. Für die anderen Neuvorstellungen liegen noch keine Informationen zu Verfügbarkeit und Preisen vor.

Die aktuellen Barracuda-Festplatten werden in den Formaten 2,5 und 3,5 Zoll angeboten. Sie laufen mit 7200 U./min und verfügen über eine 6-GBit/s-SATA-Schnittstelle. Die 3,5-Zoll-Versionen kommen mit bis zu 10 TByte Kapazität, die 7 Millimeter dicken 2,5-Zoll-Varianten bieten dagegen maximal 2 TByte Speicherplatz.

Auf die Ausführung Barracuda Pro gewährt Seagtae 5 Jahren Garantie. Außerdem zeichnet sie sich durch Energiesparfunktionen aus, die die Betriebskosten niedrig halten sollen. Laut Datenblatt (PDF) erreicht sie eine durchschnittliche Transfergeschwindigkeit von bis zu 220 MByte/s. Die Cache-Größe beträgt 256 MByte.

Die Barracuda Pro gibt es wie die Ironwolf und Skyhawk mit bis zu 10 TByte Kapazität. (Bild: Seagate)
Die Barracuda Pro gibt es wie die Ironwolf und Skyhawk mit bis zu 10 TByte Kapazität. (Bild: Seagate)

Die SSHDs der Reihe Firecuda kombinieren 8 GByte MLC-Flashspeicher als Cache mit herkömmlicher Festplattentechnik. Die bis zu 2 TByte großen Hybridlaufwerke werden ebenfalls im 2,5- und 3,5-Zoll-Format angeboten. Die durchschnittliche Leserate beträgt laut Hersteller bei ihnen maximal 210 MByte/s.

Die Festplatten der Reihe Ironwolf hat Seagate für den Dauerbetrieb in NAS-Umgebungen konzipiert. Dafür sind sie zum Beispiel mit Sensoren ausgestattet, die in Multi-Festplatten-Systemen Vibrationen verhindern sollen. Außerdem wurden die Laufwerke für die Nutzung in RAID-Systemen ausgelegt, wofür sie Fehlerkorrekturmechanismen sowie ein erweitertes Energiemanagement mitbringen. Die maximale Arbeitslast gibt Seagate mit 180 TByte pro Jahr an.

Auch die Skyhawk-Modelle mit bis zu 10 TByte Kapaziät verfügen über Rotational-Vibration-Sensoren, um so Lese- und Schreibfehler zu minimieren. Sie eignen sich laut Hersteller zur 24/7-Aufzeichnung von hochauflösendem Bildmaterial von bis zu 64 Kameras.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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