Samsung hat Galaxy Note 7 offiziell vorgestellt

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Das Galaxy Note 7 wird von einem 64-Bit-Octa-Core-Prozessor angetrieben, kann auf 4 GByte RAM zugreifen udn wird mit dem Eingabestift S Pen ausgeliefert. Das Display wird von Cornings neuster Version von Gorilla Glass geschützt, der Zugriff erstmals bei Samsung durch eine Iriserkennung. Das Galaxy Note 7 kommt am 2. September für 849 Euro in den Handel.

Samsung hat gestern das Galaxy Note 7 präsentiert. Wie die anderen Modelle der Note-Reihe ist auch das Note7 für die Bedienung mit dem S Pen genannten Eingabestift ausgelegt. Neu ist das vom Galaxy S7 Edge bekannte, an beiden Seitenrändern gebogene 5,7 Zoll große Super-AMOLED-Display. Es bietet eine Quad-HD-Auflösung von 2560 mal 1440 Bildpunkten (Pixeldichte 518 ppi) und wird von Gorilla Glass 5 geschützt. Das Galaxy Note 7 ist damit eines der ersten Geräte überhaupt, bei dem Cornings neues, insbesondere gegen Herunterfallen unempfindlicheres Glas eingesetzt wird

Das Galaxy Note 7 wird von einem 64-Bit-Octa-Core-Prozessor angetrieben. Er arbeitet mit vier 2,3 GHz schnellen M1-Kernen und vier 1,6 GHz schnellen Cortex-A53-Kernen und kann auf 4 GByte RAM zurückgreifen.

Neben LTE Cat.9 (bis zu 450 MBit/s im Download und maximal 50 MBit/s im Upload), werden UMTS mit HSPA+, WLAN (802.11ac), Bluetooth 4.2 LE, NFC und GPS unterstützt. Ein USB-Type-C-Anschluss ist ebenfalls vorhanden. Als Betriebssystem ist Android 6.0 vorinstalliert, das Samsung um seine TouchWiz-Oberfläche ergänzt hat.

Galaxy Note 7 (Bild: Samsung)
Galaxy Note 7 (Bild: Samsung)

Die Kapazität des fest verbauten Akkus gibt Samsung mit 3500 mAh an. Er unterstützt eine Schnellladefunktion und drahtloses Laden. Das 15,4 mal 7,4 Zentimeter große und 7,9 Millimeter dicke Gehäuse ist nach den Anforderungen von IP68 gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt. Laut Samsung übersteht es Eintauchen in Wasser in 1,5 Meter Tiefe für 30 Minuten. Andere Flüssigkeiten wie Salzwasser, Seifenlaugen, alkoholhaltige Getränke oder auch erhitzte Flüssigkeiten schließt Samsung ausdrücklich aus.

Der interne Speicher von 64 GByte, von dem jedoich lediglich 52,4 GByte frei verfügbar sind, lässt sich mittels MicroSD-Karte um bis zu 256 GByte erweitern. Käufern, die Daten auf das Galaxy Note 7 übertragen wollen, bietet Samsung zusammen mit der App “Smart Switch” zudem 15 GByte Online-Speicher an.

Das Note 7 ist aber auch das erste Samsung-Smartphone, das über einen Iris-Scanner verfügt. “Dieser ermöglicht eine biometrische Nutzeridentifizierung, sodass nur der Besitzer des Smartphones das Display entsperren kann”, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Das Always-on-Display des Galaxy Note 7 dient auch als Notizzettel (Bild: Samsung).
Das Always-on-Display des Galaxy Note 7 kann auch als Notizzettel dienen (Bild: Samsung).

Mit dem zugehörigen S Pen können Nutzer beispielsweise Notizen auf dem Display hinterlassen, ohne das Gerät zu entsperren. Der ebenfalls nach dem IP68 zertifizierte Eingabestift bietet einen Übersetzen-Modus und soll die Erstellung animierter GIF-Dateien erleichtern. Die Hauptkamera bietet eine Auflösung von 12 Megapixeln sowie Samsungs Dual-Pixel-Technologie, die vor allem Vorteile bei schlechten Lichtverhältnissen bieten soll.

Das Galaxy Note 7 kommt am 2. September in Blau, Silber und Schwarz zum Preis von 849 Euro in den Handel. Interessenten können es ab 16. August im Samsung Online Store vorbestellen. Sie erhalten dann eine Gear-VR-Brille kostenlos dazu. Samsung verspricht ihnen zudem die Lieferung drei Tage vor dem offiziellen Verkaufssstart.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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