Microsoft hat Support-Richtlinie für Windows 10 aktualisiert

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Wesentliche Neuerungen betreffen Windows 10 Enterprise 2016 LTSB und Windows 10 IoT Enterprise 2015. Sie bekommen nun bis zum 14. Oktober 2026 Sicherheits-Updates. Das ist ein Jahr länger als bei den meisten anderen Editionen von Windows 10.

Microsoft hat eine aktualisierte Support-Lifecycle-Richtlinie für Windows 10 veröffentlicht. Aus ihr geht nun auch das Datum für das Support-Ende für die neue Version der “Windows 10 Enterprise Long Term Servicing Branch (LTSB)” genannten Edition hervor. Sie versorgt Microsoft im Rahmen des “Extended Support” bis zum 13. Oktober 2026 und damit ein Jahr länger als die meisten anderen Editionen von Windows 10 mit sicherheitsrelevanten Updates. Auch das nun genannte Ablaufdatum für den Mainstream-Support (12. Oktober 2021) für die beiden Editionen liegt ein Jahr nach dem der übrigen Windows-Ausgaben. Dasselbe gilt für Windows 10 IoT Enterprise 2015 LTSB.

Mit dem sogennanten Long Term Servicing Branch richtet sich Microsoft an Unternehmen, die nur die Sicherheits-Updates, aber keine neuen Features erhalten wollen. Die aktuelle LTSB-Version, die Microsoft als “Windows 10 Enterprise 2016 LTSB” bezeichnet, basiert auf dem seit 2. August verfügbaren Windows 10 Anniversary Update (Version 1607). Unternehmen, die von dem verlängerten Mainstream- und Extended-Support profitieren wollen, müssen auf das neue Release umsteigen.

Unverändert bleiben die Daten für das Support-Ende der Consumer-Version Windows 10 Home sowie für das auf kleinere Unternehmen ausgerichtete Windows 10 Pro. Diese beiden Ausgaben werden weiterhin bis zum 14. Oktober 2025 mit Sicherheits-Updates unterstützt. Der Mainstream-Support endet für sie am 13. Oktober 2020. Auch Windows 10 Education und Visual Studio Express 2015 für Windows 10 will Microsoft nur bis Oktober 2025 mit Updates versorgen.

Für Windows 10 Mobile und Windows 10 Mobile Enterprise endet der Mainstream-Support dagegen schon im Januar 2018. Ein Ablaufdatum für den Extended-Support hat Microsoft bei ihnen noch nicht festgelegt.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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