Western Digital stellt erste SSDs der Marke WD vor

Data & StorageStorage

Damit beginnt sich die Übernahme von SanDisk im Portfolio von WD bemerkbar zu machen. Die WD Blue SSD ist mit Kapazitäten von 250 GByte, 500 GByte und 1 TByte ab sofort verfügbar. Die Preise beginnen bei 99 Euro. Die WD Green SSD soll mit 120 GByte und 240 GByte Speicher im Laufe des Jahres im den Handel kommen.

Western Digital hat seine ersten SATA-Client-SSDs der Marke WD offiziell vorgestellt. Damit schlägt sich die im Mai abgeschlossene Übernahme von SanDisk fast genau ein Jahr nach ihrer Ankündigung nun erstmals Portfolio des Unternehmes nieder. Ab sofort verfügbar ist die WD Blue SSD, die mit Kapazitäten von 250 GByte, 500 GByte und 1 TByte angeboten wird. Die Sie ist zu unverbindlichen Verkaufspreisen von 99 Euro (250 GByte), 139 Euro (500 GByte) respektive 339 Euro (1 TByte) im Handel. Die WD Green SSD soll noch im Laufe des Jahres mit Speicherkapazitäten von 120 GByte und 240 GByte auf den Markt kommen. Preise stehen noch nicht fest.

Bei der WD Blue SSD betont der Hersteller vor allem die Leistung beim Multitasking und bei systembelastenden Anwendungen. Die WD Green SSD sei dagegen vorrangig für den täglichen Einsatz und längere Arbeitszeiten konzipiert udn biete dafür einen niedrigen Energiebedarf.

WD Blue SSD (Bild: Western Digital)

Die WD Blue SSD wird im 2,5-Zoll-Gehäuse (7 Millimeter Dicke) oder als M.2 2280 ausgeliefert. Sie ereicht eine sequentielle Lese-und Schreibgeschwindigkeit von 545 MB/s respektive 525 MB/s. Die WD Green SSD wird ebenfalls im 7-Millimeter-Gehäuse oder im M.2-Format (2280) verfügbar sein. Die sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit liegt hier bei 540 MB/s beziehungsweise 405 MB/s. Die Lebensdauer gibt der Hersteller mit bis zu 80 TBW an. Die Garantiedauer beträgt bei beiden Produkten drei Jahre.

Beide SSD-Modelle ermöglichen durch MTTF und WD Functional Integrity Testing (FIT) schnelle Boot- und Reaktionszeiten von Programmen. Für Käufer der Laufwerke steht die WD SSD Dashboard Software kostenlos zum Download zur Verfügung, die sie bei der Leistungs- und Kapazitätsüberwachung unterstützt.

Vor drei Wochen hatte Samsung die beiden M.2-SSDs 960 Pro und 960 Evo vorgestellt. Die 960 Pro nutzt NVMe und bietet als Nachfolger der 950 Pro im M.2-Format Speicherkapazitäten von bis zu 2 TByte. Die Solid State Drives von Samsung kommen voraussichtlich im November 2016 in den Handel. In den USA soll die 960 Evo 130 Dollar (250 GByte), 249 Dollar (500 GByte) und 479 Dollar (1 TByte) kosten. Die SSD 960 Pro kostet dort 330 Dollar (512 GByte), 629 Dollar (1 TByte) sowie 1299 Dollar (2 TByte). Preise für Deutschland stehen noch nicht fest. Die Garantie beläuft sich bei den Evo-Modellen auf drei Jahre und bei den Pro-Modellen auf fünf Jahre.

Intel hatte Ende August neue SSDs vorgestellt. Für Cleints – Notebooks und PCs – ist die SSD 600p Series gedacht. Sie kommt im M.2-Format mit Speicherkapazitäten von 128, 256, 512 und 1024 GByte. Sie wird über PCIe-3.0 x4 angebunden und erreicht sequentielle Leseraten von bis zu 1800 MByte sowie eine maximale sequentielle Schreibgeschwindigkeit von bis zu 560 MByte. Bei wahlfreien 4K-Zugriffen nennt Intel bis zu 155.000 Eingabebefehle pro Sekunde (IOPS) im Lesebetrieb und maximal 128.000 im Schreibmodus.

[mit Material von Anja Schmoll-Trautmann, ZDNet.de]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen