Atos skaliert SAP-HANA-Server auf 16 Terabyte

CloudServer

Die bullion-Server lassen sich je nach Bedarf sehr starkt skalieren. Jetzt wurden diese Plattform für den Betrieb von maximal 16 Terabyte zertifiziert.

Atos hat die Zertifizierung für den Highend-Server bullion erhalten. Die SAP HANA Plattform lässt sich damit mit bis zu 16 Terabyte betreiben. Der bullion-Server ist Modular aufgebaut und basiert auf der x86-Architektur. Damit sei Atos laut eigenen Angaben ist derzeit einer von lediglich zwei Anbietern weltweit, der eine Plattform anbietet, die für die Verwaltung von mehr als 8 TB zertifiziert ist. Laut SAPs Zertifizierungsübersicht bietet leidiglich Hewlett Packard Enterprise mit dem HP Converged System 900 (Intel Broadwell EX-E7-basiert) ebenfalls ein zertifiziertes System mit 16 TB. 

Tipp der Redaktion

Die besten Apps für Business-Trips

Smartphones sind unterwegs nicht nur als Kommunikations-Tool und für den Internetzugang nützlich. Zahlreiche Apps helfen, sich auf Reisen besser zurechtzufinden. Die silicon-Redaktion stellt 20 spannende, praktische und nützliche Apps vor.

Damit kann Atos Server für sehr kleine aber auch für sehr große Installationen der HANA-Umgebung anbieten. Dank der neuen Zertifizierung für eine 16-Prozessoranwendung, die mit Prozessoren aus der Intel Xeon E7-v4 Familie ausgestattet ist, reicht der Support für die SAP HANA Datenbank von Speichergrößen von 512 GB bis 16 TB. Die Technologie sei jeweils die gleiche. Anwender können also problemlos weiter Kapazitäten hinzufügen.

bullion von Atos ist jetzt für bis zu 16 Terbyte für SAP HANA zeritifiziert. Lediglich HPE bietet derzeit noch Systeme an, die die Kapaziät von 8 TB überschreiten. (Bild: Atos)
bullion von Atos ist jetzt für bis zu 16 Terbyte für SAP HANA zeritifiziert. Lediglich HPE bietet derzeit noch Systeme an, die die Kapaziät von 8 TB überschreiten. bullion lässt sich damit sehr stark Skalieren. (Bild: Atos)

Mit Speicherkapazitäten von bis zu 16 TB können auch große Unternehmen umfangreiche, kritische Datenbanken auf SAP HANA migrieren.

Einer der derzeit größten Anwender der Atos-Technolgie, ist Siemens. Der Mischkonzern will 100.000 Arbeitsplätze auf HANA transformieren. Auch hier werde man auf die Xeon-baiserten bullion-Server setzen, die Atos mit dem französischen HPC-Spezialisten Bull übernommen hatte. Der Vertrag ist auf sechs Jahre angelegt. Das Projekt habe eine Kapazität von über einem Petabyte und zählt damit zu den größten Projekten diese Art weltweit. Siemens und Atos kooperieren darüber hinaus auch bei IoT-Projekten und Atos ist auch der neue Besitzer der ehemaligen Siemens-Telefonsparte Unify

Laut Atos nutzen derzeit mehr als 500 Unternehmen bullion-Server entschieden, um ihre kritischen Daten in einer sicheren Umgebung mit hohen Leistungsanforderungen zu hosten.

Die französischen bullion-Server bilden auch die Grundlage für eine der derzeit weltweit größten HANA-Migrationen bei Siemens. (Bild: Bull)
Die französischen bullion-Server bilden auch die Grundlage für eine der derzeit weltweit größten HANA-Migrationen bei Siemens. (Bild: Bull)

“Diese Ankündigung untermauert unser Engagement, Kunden bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen. Zu diesem Zweck bieten wir eine hochentwickelte, agile und leistungsfähige IT-Infrastruktur”, so Pierre Barnabé, Chief Operating Officer, Big Data & Security bei Atos. “Mithilfe unseres erweiterten bullion Angebots für SAP HANA werden wir auch den schwierigsten Anforderungen unserer Kunden in Bezug auf ihre SAP-Softwareumgebung gerecht.”

Mehr zum Thema

IoT bei Microsoft – Alles dreht sich um Azure

Bei Microsoft zentriert sich das IoT-Geschäft um die Azure-Plattform, obwohl IoT-Lösungen auch von dem Softwareriesen wie üblich in allen Delivery-Varianten – On Premise, hybride und Public Cloud – angeboten werden. silicon.de gibt einen Überblick

Zum Einsatz kommen auf den bullion-Servern Intel Xeon E7-8880v4 oder E7-8890v4 mit 22 oder 24 Kernen. Den bullion-Server gibt es in Ausbaustufen mit einem, zwei, vier oder acht Modulen mit bis zu 16 Prozessoren. Als Betriebssysteme unterstützt der Server SLES 12 sowie Red Hat 7.2 und als Virtualisierung steht neben HANA auch VMware zur Verfügung.

 

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen