Fehlerhafte Finanzsoftware lässt bei US-Universität die Lichter ausgehen

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Aufgrund von technischen Problemen einer Cloud-basierten Software ist die Rutgers Universität derzeit kaum in der Lage, Rechnungen zu bezahlen.

Die Rutgers Universität im US-Bundesstaat New Jersey hat ein großes Problem mit dem Projekt Cornerstone. Das System ist Oracle-basiert und sollte in einer beispielhaften Anwendung die gesamte Finanzverwaltung der Universität in einen Cloud-Service heben.

Doch in dem 2015 vorgestellten System gibt es nun offenbar erhebliche Probleme. Die Mitarbeiter der Finanzaufsicht sind derzeit kaum in der Lage, Rechnungen zu bezahlen. Das habe, wie der britische Register unter Berufung auf universitätsnahen Kreise berichtet, dazu geführt, dass beispielsweise die Elektrizitätswerke ihre Stromlieferungen gekappt haben.

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Inzwischen informiert die Verwaltung der renommierten Bildungseinrichtung auf einer Web-Seite die Mitarbeiter darüber, wie sie Notfallzahlungen vornehmen können. Darin heißt es auch, dass man derzeit daran arbeite, das System zu stabilisieren.

Die ersten Probleme sollen bereits im September aufgetreten sein. Im September wurde das Finanzsystem der Universität auch auf das Oracle-basierte System zum ersten Mal auf Cornerstone umgestellt. Die vollständige Migration soll 2018 abgeschlossen werden. Diese haben dazu geführt, dass bestimmte Zahlungen nicht durchgeführt werden konnten. Ein Grund für diese Fehler ist derzeit nicht bekannt.

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Mit dem neuen System will die Rutgers Universität das aktuelle Ausgabenmanagementsystem mit Oracle Fusion Cloud Expense ablösen, wie es auf der Webseite heißt. Auf einer weiteren Web-Seite beschreibt die Verwaltung, wie über das Cornerstone-Portal Notzahlungen geleistet werden können. Die Ursachen für die Ausfälle sind nach wie vor nicht bekannt.

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