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Ab März: Samsung Galaxy Tab A 10.1 Wi-Fi mit S Pen

Das 2016 erschienene Galaxy Tab A 10.1 Wi-Fi will Samsung ab März in einer Version mit S Pen vertreiben [1]. Eine LTE-Variante mit Stifteingabe ist hingegen nicht geplant. Außerdem soll das Tablet nur Firmenkunden und Bildungseinrichtungen angeboten werden. Der 10,1 Zoll große Bildschirm im 16:10-Format bietet eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln. Ein Blaufilter soll für zusätzlichen Sehkomfort sorgen.

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(Bild: Samsung)

Angetrieben wird das 554 Gramm schwere Galaxy Tab A 10.1 Wi-Fi (2016) mit S Pen von dem Exynos 7870 der mit einer Taktfrequenz von 1,8 GHz betrieben wird und über acht Kerne verfügt. Hierbei handelt es sich um einen Mittelklasse-Prozessor, der weniger leistungsfähig als der im Galaxy S7 verbauten Exynos 8890 ist. Ihm zur Seite steht ein 3 GByte großer Arbeitsspeicher. Der interne Speicher bietet eine Kapazität von 16 GByte, wovon 10,4 GByte für den Nutzer zur Verfügung stehen. Dieser lässt sich dank eines microSD-Card-Steckplatz um bis zu 256 GByte erweitern. Für die Aufnahme von Fotos hat Samsung eine 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite verbaut.

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Durch die Integration von Samsung School Solution [3] soll sich das Galaxy Tab A 10.1 Wi-Fi mit S Pen auch für den Einsatz in Bildungseinrichtungen eignen. Es bietet unter anderen eine Unterrichtspläne und eine Lernfortschrittskontrolle.

Diese Funktionalität wird auch von dem verbesserten digitalen Eingabestift S Pen unterstützt. Er ist im Vergleich zum Vorgängermodell drucksensitiver und soll sich durch eine Kugelschreiber-ähnliche Stiftführung auszeichnen. Darüber hinaus kann der S Pen Wörter automatisch übersetzen, wenn Anwender mit dem Stift auf diese zeigen. Außerdem lässt er sich zu Erstellung von animierten GIFs nutzen. Die bisherigen Schreibanwendungen Action Memo, S Note und Scrapbook bündelt Samsung nun in der App Notes.

Als Betriebssystem kommt auf dem Tablet Android 6.0 in Kombination mit der von Samsung entwickelten TouchWiz-Benutzeroberfläche zum Einsatz. Der von älteren Samsung-Tablets gewohnte Multi-Windows-Ansicht sollte dadurch ebenfalls möglich sein.

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