3PAR-Speicher: HPE kündigt umfassende Softwareaktualisierung an

Data & StorageStorage

Version 3.3.1 des 3PAR Operating System wird im Laufe des ersten Quartals 2017 erhältlich. Trotz des unscheinbaren Namens ist es das bislang größte Update für die 3PAR-Speicherprodukte. HPE verspricht Verbesserungen bei Deduplizierung, einfachere Migration von Workloads und effektivere Datensicherung.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat Version 3.1.1 des 3PAR Operating System angekündigt. Trotz der unscheinbaren Versionsbezeichnung ist es laut HPE das bislang größte Update für die 2010 übernommene 3Par-Technologie. Ziel ist es, damit die Unterstützung Cloud-nativer Anwendungen zu verbessern, die Verfügbarkeit zu erhöhen und den Weg für einen späteren, nahtlosen Übergang zu Storage Class Memory (SCM) und NVM Express (NVMe) zu ermöglichen.

3PAR OS 3.3.1 stellt HPE allen Kunden mit 3Par-Storage-Systemen mit bestehendem Support-Vertrag im Laufe des ersten Quartals 2017 kostenlos zur Verfügung. Die StoreOnce-VSA-Software für die Replizierung von StoreOnce-Systemen in der Microsoft-Azure-Cloud wird ebenfalls noch dieses Quartal ausgeliefert.

HPE-3Par-Storage (Bild: HPE)

Den Kapazitätsbedarf durch Deduplizierung und Kompression will HPW mit der Funktion 3PAR Adaptive Data Reduction (ADR) um bis zu 75 Prozent senken. Ein “3PAR Date Packing” genannter Algorithmus soll bei Schreibvorgängen dafür sorgen, dass “Prozesse vermieden werden, die häufig große Mengen an Datenmüll erzeugen und so andere Flash-Speicher-Arrays nutzlos belasten”, wie HPE mitteilt.

Über iSCSI betriebene Anwendungen sollen mit 3PAR Express Writes beschleunigt werden. HPE stellt eine Reduzierung der Latenzzeiten um bis zu 40 Prozent in Aussicht. Updates für 3PAR File Persona sollen weitere Workloads unterstützen, die Skalierbarkeit verdoppeln und den Datenaustausch über Protokolle hinweg ermöglichen.

Ausgewähltes Whitepaper

Nutzen und Vorteile der Integration von ECM- und ERP-Software

Ein ECM-System kann besonders dort eine wichtige Ergänzung zu einer bereits bestehenden ERP-Lösung darstellen, wo geschäftsrelevante Dokumente separat abgelegt und mit ERP-Datensätzen verknüpft werden sollen, um Geschäftsprozesse vollständig digital abbilden zu können. Dieses Whitepaper beschreibt die Vorteile an einem konkreten Beispiel.

Das aktuelle Update beinhaltet auch Funktionen, die Fehlerquellen und Probleme bei der Migration von Workloads minimieren sollen. Unter anderem unterstützt 3PAR Peer Persistence dazu nun Disaster Recovery mit drei Rechenzentren über größere Entfernungen.

Die aktuelle Version von HPE Recovery Manager Central erlaubt Applikations-verwaltete Snapshots und soll den Datentransfer von Primärstorage (3PAR-StoreServe-Systeme) auf Sekundärstorage (HPE StoreOnce-Systeme) vereinfachen. Außerdem soll sie die Zeitfenster für Backups deutlich (bis auf ein 23-zwanzigstel) reduzieren und Daten bis zu siebenmal schneller wiederherstellen als traditionelle Backup-Software. Dabei ist laut HPE zudem deutlich weniger Rechenleistung erfoderlich. Außerdem sei es nun möglich, Daten auf StoreOnce-Systemen auch in der Cloud zu replizieren.

Ausgewählte Whitepaper

Was CEBP ist und wie es Ihrem Unternehmen helfen kann

Mittelständische Unternehmen haben in der Regel schon erhebliche Summen in CRM- und ERP-Systeme investiert. Zwar wurden damit viele strategische Ziele erreicht, ein wichtiger Aspekt lässt häufig aber immer noch zu wünschen übrig: der Kundenservice. Genau hier verspricht CEBP deutliche Verbesserungen und Effizienzsteigerungen.

Für das 3PAR Operating System hat HPE auch neue Automatisierungsfunktionen entwickelt. So kann die 3PAR StoreServ Management Console nun Datenmigrationen von bis zu 24 3PAR- oder Drittsystemen planen und automatisieren. Und HPE Smart SAN erlaubt HPE zufolge Administratoren mit einem Klick das automatische SAN-Zoning in Fibre-Channel-Netzwerken.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen