Salesforce macht KI-Lösung Service Cloud Einstein verfügbar

CRMMarketing

Die Lösung soll das Kunden- und Serivcemanagement optimieren und die Bearbeitung von Service-Anfragen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz effizienter machen.

Salesforce stellt die Service Cloud Einstein vor. Die Service Cloud Einstein soll mit Hilfe künstlicher Intelligenz den Kundenservice verbessern. Vor allem bei komplexen Abläufen könne die Lösung die Effizienz von Mitarbeitern verbessern und das auf allen Kanälen des Kundenservice.

Die Lösung ist mit den CRM-Daten aus Vertrieb, Handel, Marketing und weiteren Bereichen vernetzt. Für die Service-Mitarbeiter soll vor allem die Informationsbeschaffung vereinfacht werden.

Die Salesforce.com Einstein Service Cloud soll über sämtliche Kanäle hinweg die Bereitstellung von Kunden-Services optimieren in dem es Anfragen vorkategorisiert und Mitarbeitern vorab Informationen zukommen lässt. (Bild: Salesforce)
Die Salesforce.com Einstein Service Cloud soll über sämtliche Kanäle hinweg die Bereitstellung von Kunden-Services optimieren in dem es Anfragen vorkategorisiert und Mitarbeitern vorab Informationen zukommen lässt. (Bild: Salesforce)

Mit dem Modul Einstein Supervisor können Vorgesetzte in Servicecentern auch kanalübergreifend Echtzeitanalysen nutzen, um die Produktivität der Servicemitarbeiter und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Durch die Kombination von Informationen über den Betrieb mit intelligenter Datenerfassung bietet Einstein Supervisor den Managern Echtzeitdaten wie Verfügbarkeit der Servicemitarbeiter, Warteschlangen und -zeiten. Supervisor könne sogar Vorhersagen über die Kundenzufriedenheit treffen und auch im Vorfeld auf den individuellen Fall zugeschnittene Empfehlungen geben.

Ausgewähltes Whitepaper

Fünf wichtige Aspekte bei der Auswahl eines Wide Area Networks

Erfolgreiches Netz-Design kann die Produktivität deutlich verbessern und neue Chancen für die digitale Geschäftsentwicklung eröffnen. Ein unzureichend dimensioniertes WAN hemmt dagegen das produktive Arbeiten und führt zu Frustration bei Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden. In diesem Whitepaper erfahren Sie, worauf es zu achten gilt.

Salesforce gibt als Beispiel einen Hausgerätehersteller an, bei dem es in einer Charge eines Geschirrspülers häufiger Probleme gibt. Supervisor kann dann über eine detaillierte Datenanalyse feststellen, dass sich die Fälle auf Geschirrspüler beziehen, die während eines Zeitraums von drei Monaten in einer bestimmten Fabrik hergestellt wurden. So können über das Management entsprechende Maßnahmen ergriffen werden und betroffene Kunden im Vorfeld informiert werden.

Einstein Supervisor kombiniert Omni-channel Supervisor mit der Analyse-App Service Wave der Analytics Cloud und Smart Data Discovery. Diese sind bereits verfügbar sind. Omni-channel Supervisor ist in der Service Cloud Enterprise Edition und höher enthalten.

Einstein wird nicht als eigenständiges Produkt verfügbar sein. Anwender können jedoch bestimmte Funktionen im Hintergrund nutzen, teilweise auch kostenlos. (Bild: Salesforce.com)
Einstein wird nicht als eigenständiges Produkt verfügbar sein. Anwender können jedoch bestimmte Funktionen im Hintergrund nutzen, teilweise auch kostenlos. (Bild: Salesforce.com)

Einstein bietet darüber hinaus ein Case Management, über das eingehende Vorfälle sofort automatisch eskaliert und klassifiziert. Auch relevante Informationen zur Behebung eines Problems werden automatisch angezeigt. Auch damit können Servicemitarbeiter schneller auf Anfragen reagieren. Auch bei der Priorisierung von Fällen assistiert das Case Management.

So kann beispielsweise bei einem Netzwerkgerätehersteller ein Chat-Bot eine Reihe grundlegender Fragen stellen, wie etwa das Problem oder die Seriennummer eines Gerätes. So können bereits wichtige Punkte abgeklärt werden, bevor der geeignete Service-Mitarbeiter in das Gespräch mit dem Kunden einsteigt. Das Einstein Case Management soll als Testversion noch in diesem Jahr verfügbar sein, Preise will der Hersteller zur Markteinführung bekannt geben.

Webinar

Digitalisierung fängt mit Software Defined Networking an

In diesem Webinar am 18. Oktober werden Ihnen die unterschiedlichen Wege, ein Software Defined Network aufzubauen, aus strategischer Sicht erklärt sowie die Vorteile der einzelnen Wege aufgezeigt. Außerdem erfahren Sie, welche Aspekte es bei der Auswahl von Technologien und Partnern zu beachten gilt und wie sich auf Grundlage eines SDN eine Vielzahl von Initiativen zur Digitalisierung schnell umsetzen lässt.

Mit den Intelligent Mobile Service können Unternehmen mobile Mitarbeiter mit einer vernetzten Service App auf iOS und Android ausstatten, damit sie überall einen außergewöhnlichen personalisierten Service bieten können.

Die mobile App nutzt Algorithmen für die Terminplanung und Routenführung und bietet Echtzeitzugriff auf vollständige CRM-Daten sowie Offline-Funktionen.

Die neue KI-basierte Lösung gibt es bereits als Mobile App Field Service Lightening, die mit neuen Algorithmen bei der Termin- und Routenplanung hilft. (Bild: Salesforce)
Die neue KI-basierte Lösung gibt es bereits als Mobile App Field Service Lightening, die mit neuen Algorithmen bei der Termin- und Routenplanung hilft. (Bild: Salesforce)

So erhält beispielsweise ein Dienstleister für Solarmodule eine Reparaturanfrage. Diese wird basierend auf Erfahrung und räumlicher Nähe auf intelligente Weise dem entsprechenden Experten zugewiesen. Die App informiert ihn über die Kundenhistorie, das Serviceproblem und Hilfestellungen zur Behebung. Anschließend leitet sie den Außendiensttechniker zum nächstgelegenen Lager, wo er die benötigten Ersatzteile abholen kann.

Damit hat er beim Kunden alles zur Verfügung, um das Solarmodul schon beim ersten Besuch reparieren zu können. Die Intelligent Mobile Service bietet Salesforce auch unter dem Brand Field Service Lightning und sind ab sofort erhältlich. Field Service Lightning kann über den App Store heruntergeladen werden und steht derzeit als Testversion für Android bereit.

Salesforce bietet Einstein nicht als eigenständiges Produkt, sondern optimiert damit einzelne Services. Zudem ist die Plattform auch mit der Entwicklerlösung Heroku und der Plattform Lightning verfügbar. Zum ersten Mal hatte Salesforce.com im vergangenen Herbst über die Lösung gesprochen, nun sind erste Komponenten mit dieser Technologie verfügbar. 

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen