CeBIT: IoT-Komplettlösungen der Software AG und Huawei

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Eine Cloud-basierte IoT-Platform ist das Ziel der Kooperation zwischen Huwei und der Software AG.

Hardware und Software für eine umfassende IoT-Platform soll die auf der CeBIT angekündigte Partnerschaft der Software AG und Huawei zusammenfassen. Mit dieser Partnerschaft wollen die beiden Unternehmen der wachsenden Nachfrage nach Komplettlösungen für das Internet der Dinge begegnen. Neben einer Cloud-basierten IoT-Plattform werden dabei auch die Streaming-Analytics-Funktionen der Software AG am Edge zum Einsatz kommen.

Unternehmen sollen so schneller operative und strategische Entscheidungen und Maßnahmen treffen und ergreifen lassen. Huawei steuert die Hardware und Software für Cloud- und Edge-Computing, eine IoT-Plattform sowie entsprechende Netzwerkinfrastrukturen bei. Von der Software AG kommen Streaming Analytics, Hybrid Integration und Predictive Analytics.

Die Module der IoT Foundation (Grafik: Software AG)
Die Module der IoT Foundation. Eine Partnerschaft mit Huawei soll das Angebot rund um IoT noch vervollständigen. (Grafik: Software AG)

Der Fokus der Partnerschaft werde zunächst auf Europa liegen. Und über ein Partnernetzwerks wollen beide Unternehmen darüber hinaus die Angebotspaletten erweitern. Deswegen sollen im Rahmen dieser Kooperation auch weitere Partner mit Branchenkenntnis oder Integrations-Know-how mit an Bord kommen.

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Wege zu zukunftsfähiger Daten- und Prozessintegration in Unternehmen

Für Unternehmen aller Branchen kann der Wert von Daten heute eigentlich gar nicht mehr hoch genug eingeschätzt werden. Diese Erkenntnis hat sich allgemein durchgesetzt. Unklar ist oft dagegen noch, wie man diesem neuen Paradigma in der eigenen Firma gerecht werden soll.

Immer mehr Unternehmen wollen Abläufe und Prozesse im Unternehmen automatisieren und damit schnell auf Veränderungen im Markt reagieren können. Auch für die Interaktion mit dem Kunden spielen vernetzte Geräte und Digitalisierungsinitiativen eine immer größere Rolle.

Daher wächst natürlich auch die Nachfrage nach standardisierten oder umfassenden Lösungen, die schnelle Implementierung und Ergebnisse versprechen. Immer mehr Unternehmen wie GE, Siemens, Bosch, die Deutsche Telekom oder auch Huawei, engagieren sich hier mit Ansätzen und offenen Plattformen.

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Wem und wofür Deutsche persönliche Daten preisgeben

Durch Digitalisierung und Internet der Dinge (IoT) eröffnen sich Firmen umfangreiche Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Die meisten davon basieren auf der Auswertung von Daten. Es ist daher entscheidend zu wissen, wie groß die Bereitschaft zur Preisgabe dieser Daten ist.

“Das Internet der Dinge wird die Gesellschaft und die Weltwirtschaft massiv beeinflussen – durch intelligente Industrien, intelligente Städte, intelligente Energienetze und vernetzte Fahrzeuge. Es wird die Spielregeln für Unternehmen komplett verändern”, so Eric Duffaut, Chief Customer Officer der Software AG.

 

Die Software AG unterhält eine ähnliche Kooperation rund um das Thema IoT bereits mit Bosch und Dell. Die Darmstädter konzentrieren sich vor allem auf das Event-Verarbeitung am Edge, also in der Nähe der Sensoren. Die Software AG hat auch ein quelloffenes Entwicklerwerkzeug für IoT-Analysen veröffentlicht.  

 

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