CeBIT: HPE und Rittal liefern modulare Datacenter-Lösungen

CloudRechenzentrum

Modulare Rechenzentrumskomponenten wollen die deutsche Rittal und HPE gemeinsam anbieten. Rittal unterhält bereits vergleichbare Kooperationen mit anderen IT-Größen wie IBM.

Rittal und Hewlett Packard Enterprise (HPE) kooperieren für modulare Datacenter-Lösungen. Rittal, ein deutscher Anbieter von IT-Racks und Server-Schränken wird das Portfolio von modularen und skalierbaren Lösungen von Micro Data Center bis hin zu skalierbaren Containerlösungen mit den Pointnext-Services von HPE kombinieren.

Die Partnerschaft soll komplette IT-Lösungen und weltweiten Zugriff auf Serviceleistungen, Produkte und Beratung ermöglichen.

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“Hewlett Packard Enterprise ist ein wichtiger Partner für Rittal und ermöglicht uns einen besseren Marktzugang, wenn es darum geht, Kunden schnell passgenaue High-End-Datacenter-Lösungen zur Verfügung zu stellen”, erklärt Andreas Keiger, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb, Rittal.

Mit der Partnerschaft wollen sich Rittal und HPE auf Märkte fokussieren, die Hybrid-Cloud- und Edge-Lösungen nach dem “Plug-and-play”-Prinzip suchen. Kunden sollen sollen damit schneller Lösungen installieren können und damit Agilitiät gewinnen. 

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HPE Pointnext ist die neue Services-Einheit von HPE und umfasst derzeit rund 25.000 Mitarbeiter. (Bild: HEP)

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat Anfang März die Neuorganisation der Services-Organisation bekannt gegeben. Unter dem Namen “Pointnext” will der Anbieter mit 25.000 Mitarbeitern in 80 Ländern vor allem Unternehmen bei umfassenden Digitalisierungsstrategien unterstützen. Services-Leistungen richten sich unter anderem an die Einführung von Cloud Computing, Hybrid IT, Big Data und Analytics, Intelligent Edge und Internet der Dinge. HPE will mit der neuen Organisation Beratung und Transformation, fachliche Dienstleistungen (professional Services) und operative Dienstleistungen abdecken.

Auf der CeBIT 2016 hatte Rittal eine vergleichbare Kooperation mit IBM bekannt gegeben. Die gemeinsame Infrastrukturplattform “”Smart Package” soll kleinen und mittelständischen Anwendern eine schnelle Installation eines Rechenzentrums ermöglichen. IBM integriert dieses Angebot in standardisierte Rechenzentrumslösungen, wie etwa das Scalable Modular Data Center.

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Nutzen und Vorteile der Integration von ECM- und ERP-Software

Ein ECM-System kann besonders dort eine wichtige Ergänzung zu einer bereits bestehenden ERP-Lösung darstellen, wo geschäftsrelevante Dokumente separat abgelegt und mit ERP-Datensätzen verknüpft werden sollen, um Geschäftsprozesse vollständig digital abbilden zu können. Dieses Whitepaper beschreibt die Vorteile an einem konkreten Beispiel.

Smart Package setzt sich aus Rittal TS IT-Racks sowie aus den für den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmten Modulen für Klima, Energieverteilung, USV, Brandschutz, Monitoring und Zugriffsschutz zusammen. Die Baugruppen sind in verschiedenen Leistungsklassen verfügbar und lassen sich zu einer schnell einsetzbaren Lösung kombinieren. Damit soll sich für Unternehmen die Realisierung eines Rechenzentrums erheblich beschleunigen und durch die aufeinander abgestimmten Module eine bestmögliche Betriebseffizienz für das Rechenzentrum ergeben.

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