baramundi software geht an Wittenstein

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Der Augsburger Software-Anbieter wird Teil der Mechatronikgruppe Wittenstein. Der Hersteller von präzisen Werkzeugen und Steuerungen will damit die eigene Digitalisierungsstrategie vorantreiben.

Die baramundi software AG wird Teil der Wittenstein-Gruppe. baramundi hat sich als Anbieter von Unified-Endpoint-Management einen Namen gemacht. In den zurückliegenden Jahren konnte das derzeit 140 Mitarbeiter starke Unternehmen ständig wachsen und bedient mehr als 2000 Anwenderunternehmen. Das Augsburger Software-Haus wurde im Jahr 2000 gegründet. Finanzielle Details der Übernahme wurden nicht bekannt.

Wittenstein übernimmt jetzt 100 Prozent der Aktien der baramundi software AG. Der Software-Anbieter werde aber weiterhin als eigenständige Einheit operieren. Wittenstein ist eine mittelständisch ausgerichtete Unternehmensgruppe aus Igersheim mit mehr als 60 Tochtergesellschaften. Wichtige Bereiche sind hochpräzise Antriebe und Steuerungen, Implantate und auch entsprechende Software-Lösungen.

Endpoint-Management von baramundi. Das Augsburger Unternehmen wird nun Teil des Mechatronikkonzerns Wittenstein, das damit die eigene Digitalisierungsstrategie vorantreiben will und neue Geschäftsfelder erschließen will. baramundi soll dennoch weiterhin als eigenständige Geschäftseinheit geführt werden. (Bild: baramundi)
Endpoint-Management von baramundi. Das Augsburger Unternehmen wird nun Teil des Mechatronikkonzerns Wittenstein, das damit die eigene Digitalisierungsstrategie vorantreiben will und neue Geschäftsfelder erschließen will. baramundi soll dennoch weiterhin als eigenständige Geschäftseinheit geführt werden. (Bild: baramundi)

Für den baden-württembergischen Mechatronikkonzern markiert der Kauf der baramundi software AG eine Weichenstellung für die digitalen Transformation der Unternehmensgruppe. So sollen die Bereiche mechatronische Antriebstechnik/Messtechnik und IT künftig zusammen wirken.

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Für Unternehmen aller Branchen kann der Wert von Daten heute eigentlich gar nicht mehr hoch genug eingeschätzt werden. Diese Erkenntnis hat sich allgemein durchgesetzt. Unklar ist oft dagegen noch, wie man diesem neuen Paradigma in der eigenen Firma gerecht werden soll.

“Die baramundi software AG ist ein Unternehmen, das uns unserer im Lichte von Industrie 4.0 stehenden Vision ein gutes Stück näherbringt. Der Erwerb wird sich auf unsere technologische Weiterentwicklung, insbesondere auf den Ausbau der Netzwerkfähigkeit unserer Produkte und Lösungen auf dem Gebiet der Antriebs- und Messtechnik positiv auswirken”, so Dirk Haft, Vorstand der Wittenstein SE. Das baden-württembergische Unternehmen erhofft sich durch das Unified-Endpoint-Management der baramundi mehr Sicherheit bei der Kommunikaion zwischen installierten Produkten und auch zusätzliche Mehrwerte sowie neue Geschäftsmodelle.

Präzisions-Servos, Mikrometer-genaue Antriebe oder Leistungselektronik, das sind die Standbeine der Wittenstein SE, die nun mit dem Endpoint-Management der baramundi erweitert werden sollen. (Bild: Wittenstein)
Präzisions-Servos, Mikrometer-genaue Antriebe oder Leistungselektronik, das sind die Standbeine der Wittenstein SE, die nun mit dem Endpoint-Management der baramundi erweitert werden sollen. (Bild: Wittenstein)

Produkte und Services der baramundi werden zu 100 Prozent in Deutschland erbracht. Vertrieb, Beratung und Betreuung von Anwendern erfolgt über den Channel. Bei Wittenstein sind weltweit 2.000 Mitarbeiter beschäftigt, die einem Umsatz von 302 Millionen Euro erzielen. Die Unternehmensgruppe umfasst die Geschäftsfelder Servogetriebe, Servoantriebssysteme, Medizintechnik, Miniatur-Servoeinheiten, innovative Verzahnungstechnologie, rotative und lineare Aktuatorsysteme, Nanotechnologie sowie Elektronik- und Softwarekomponenten für die Antriebstechnik.

 

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