AWS bringt High Performance Computing in die Cloud

CloudCloud-Management

Mit EnginFrame stellt Amazon Web Services jetzt einen neuen Service für High Performance Computing vor. Er basiert auf einem Service des 2016 übernommenen italienischen Spezialisten NICE, der bislang von AWS unter diesem Namen weiter betrieben wurde.

Amazon Web Services stellt EnginFrame vor. Der neue Dienst bietet High Performance Computing als Service. Die Technologie dafür hat Amazon 2016 mit dem italienischen Spezialisten NICE übernommen. Bislang hatte AWS den Dienst unter diesem Namen weiter betrieben.

Jetzt kommt EngineFrame 2017 als Dienst auf die AWS-Cloud. Und wie es von dem Anbieter heißt, soll man damit in weniger als einer Stunde einen Linux-basierten HPC-Cluster aufsetzen können. Dafür sorgt EnginFrame mit einem CloudFormation Template, wie AWS-Evangelist Jeff Barr in einem Blog erklärt. Damit bekommen Anwender ein durchgängiges Interface für das Deployment neuer Cluster, das Cluster mit bis zu 32 Nodes unterstützt. Bestehende Installationen können damit weiterhin On-Premise betrieben oder in die Cloud verschoben werden, so Barr.

Dafür baut CloudFormation zwei Stacks auf: Der Main-Stack besteht aus einem Application Load Balancer mit einem EFS-basierten Storage und ASW-Lambda-Funktionen für IAM-Rollen. Dieser teilt eingehende Anfragen dem voreingestellten Cluster Stack zu.

Amazon Web Services startet mit dem HPC-Cloud-Service EnginFrame. (Bild: AWS)
Amazon Web Services startet mit dem HPC-Cloud-Service EnginFrame. Damit sollen sich Linux-Cluster in unter einer Stunde aufsetzen lassen. (Bild: AWS)

Unter dem Management des Haupt-Stacks läuft der ‘Default Cluster Stack’, der neben dem EnginFrame-Portal einen CfnCluster betreibt. Damit können Nodes nach Bedarf zu und abgeschaltet werden. Als Startpunkt für einen Cluster nennt AWS einen Quick-Start. Weitere Details zur Installation gibt Barr in seinem Blog.

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Anwender können das neue Angebot in einer auf 90 Tage begrenzten Testversion ausprobieren. Danach wird nach gleichzeitigen Nutzern und nach Verbrauch abgerechnet. Hinzu kommen noch weitere Komponenten wie EC2 oder EFS Storage. Der Dienst ist derzeit in der EU-Zone West/Irland sowie in zwei US-Zonen verfügbar.

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