Red Hat Linux und Bitnami über die Open Telekom Cloud verfügbar

Die Open Telekom Cloud macht ab sofort auch Red Hat Linux und die Software-Bibliothek Bitnami verfügbar. In der Bitnami-Bibliothek sind aktuell mehr als 150 Anwendungen in einer kompletten SaaS-Suite verfügbar. Bitnami liefert vorgepackte Anwendungen, die den gesamten Stack mitbringen, die entweder auf einem Desktop oder bei einem Cloud-Provider gestartet werden können.

Bitnami wird beispielsweise von Web-Entwicklern verwendet, um darüber mit eigenen WordPress-Instanzen arbeiten zu können. Aber in der Bibliothek gibt es auch eine Reihe anderer Anwendungen wie etwa MySQL, onwCloud, Tomcat, Jenkins, Node.js, Fat Free CRM oder die quelloffenen ERP-Lösungen ERPNext, Dolibar oder Odoo. Anwender können in der Bibliothek eine Lösung anhand von Kategorien wie Infrastruktur, Analytics oder Entwickler-Tools suchen. Bitnami spricht von dem eigenen Angebot von einer “Cloud in der Cloud”.

Die Anwendungen werden auf neuestem Stand gehalten und in Stacks ausgeliefert, die bereits für den Betrieb des jeweiligen Host-Systems optimiert sind, in diesem Fall für die Infrastruktur der Open Telekom. So können Anwender mit wenigen Klicks eine Anwendung starten, auch dann wenn der Anwender nicht in der Open Telekom Cloud eingeloggt ist. Abgerechnet wird nach den tatsächlich genutzten Ressourcen. Bitnami ist auch über Amazon Web Services, Azure und Oracle Cloud verfügbar.

Neu in der Open Telekom Cloud ist auch Red Hat Enterprise Linux. Über das Public-Cloud-Angebot der Telekom sind nun RHEL 6.8 und RHEL 7.3 verfügbar. Die Telekom hatte das Angebot vor gut einem Jahr zu CeBIT gestartet. Seit ende vergangenen Jahres hatte die Telekom das Betriebssystem Ubuntu in Form von virtuellen Images angeboten.

Parallel zu andern Open-Source-Plattformen wie Container, OpenStack und OpenShift erweitert die Telekom die Angebote nun noch mit dem Linux des Marktführers. Zu Beginn des Monats hatte die Telekom auch SAP-Services und die Technologien von Akamai auf der Infrastruktur angekündigt. Auf der diesjährigen CeBIT, die ab 2018 übrigens im Sommer stattfinden soll, hatte die Telekom zusammen mit dem Technologiepartner Huawei auch neue IoT-Services in Aussicht gestellt.

 

 

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