Firmen können TrashMail.com nun mit eigenem Domainnamen nutzen

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Bei der Nutzung des in Deutschland ansässigen Diensts für kurzfristige E-Mail-Weiterleitungs-Adressen muss damit als Absender keine TrashMail.com-Adresse mehr verwendet werden. Aufgrund des angekündigten Brexit hat der Betreiber zudem zum 1. April von Ferraro Ltd. in Aionda GmbH umfirmiert.

Der für die E-Mail-Weiterleitung und Spam-Vermeidung gedachte Dienst TrashMail.com lässt sich von Firmen nun auch mit eigenem Domainnamen nutzen. Damit wird unter anderem das Problem gelöst, dass es mittlerweile einige Web-Dienste gibt, die TrashMail-Adressen erkennen und blockieren.

TrashMail.com (Grafik: Aionda)

“Viele unserer Kunden haben eine registrierte Domain, nutzen für ihren E-Mail-Verkehr aber einen kostenlosen E-Mail-Dienst mit einer anderen Domain. Mit unserem neuen Service können Anwender weiterhin TrashMail.com als E-Mail-Weiterleitungs-Adressen-Dienst nutzen, ohne dass sie Probleme bei der Anmeldung an bestimmte Dienste im Internet haben”, erklärt Stephan Ferraro, Gründer und Inhaber von TrashMail.com, in einer Pressemitteilung die Neuerung

Grundsätzlich können Anwender über den Dienst kostenlose Wegwerf-E-Mail-Adressen erstellen. Über die TrashMail.com-Adresse werden dann alle ein- und ausgehenden E-Mails weitergeleitet. Der Nutzer muss dazu seine echte E-Mail-Adresse nicht im Internet preisgeben. Eine neue TrashMail.com-Adresse kann auf der Webseite des Anbieters oder in den Browser-Add-Ons für Firefox, Chrome, Safari und Opera erstellt werden.

Aus dem TrashMail-com-Betreiber Ferraro Ltd. wurde jetzt die Aionda GmbH (Grafik: Aionda)
Aus dem TrashMail-com-Betreiber Ferraro Ltd. wurde jetzt die Aionda GmbH (Grafik: Aionda)

TrashMail.com steht sowohl als kostenfreie Version als auch als kostenpflichtige Version zur Verfügung. Die kostenpflichtige Version für 11,99 Euro pro Jahr verzichtet auf externe Werbung, bietet bis zu 2500 aktive E-Mail-Weiterleitungs-Adressen und beschränkt deren Gültigkeit und die Anzahl der Weiterleitungen nicht. Außerdem bekommen zahlende TrashMail-Kunden ein Challenge-Response-System und Support per E-Mail.

Zum 1. April wurde aus dem TrashMail-com-Betreiber Ferraro Ltd. die Aionda GmbH. 2002 hatte sich der Gründer Stephan Ferraro für die unkomplizierte englische Gesellschaftsform Ltd. entschieden, die auch von Deutschen genutzt werden konnte. Aufgrund des beantragten Brexit wurde nun eine deutsche Gesellschaftsform gewählt.

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Seit Oktober 2016 bietet Trashmail.com mit Xitroo einen E-Mail-Dienst, mit dem sich Wegwerf-E-Mail-Adressen laut Anbieter vollständig anonym nutzen. Von ihm gibt es auch eine Enterprise-Version, die den Zugriff auf die Mails per API erlaubt.

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